Endlich Abitur. Und was kommt dann?

Von: niju
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Welches Studium passt: Walter Meurer und Birgit van Meegen gaben im Goethe-Gymnasium Auskunft. Foto: N. Junker

Stolberg. Welche Bildungswege gibt es nach dem Abitur und wie lässt sich ein Studium finanzieren? Antworten auf diese Frage wurden nun bei einer Informationsveranstaltung am Goethe Gymnasium gegeben.

Birgit van Meegen von der Agentur für Arbeit und Walter Meurer vom Studentenwerk Aachen versuchten Eltern und Schülern, anstehende Entscheidungen zu vereinfachen und einen Überblick über die zahlreichen Möglichkeiten, mit denen angehende Studierende konfrontiert werden, zu geben.

Dass es gerade vielen jungen Menschen, die durch G8 schon früh in die Arbeits- oder Studienwelt einsteigen, schwerfällt, einen zu ihnen passenden Beruf zu finden, ist van Meegen bewusst. Daher gehe es zuerst um die Selbsterkundung. „Welche Ziele und Visionen habe ich? Was sind meine Interessen und Fähigkeiten? Welche Sachverhalte kann ich mir besonders gut merken?“

All dies seien Fragen, die man sich stellen könne, um neue Ideen und Inspirationen zu bekommen. Gemeinsame Gespräche mit den Eltern könnten ebenso weiterhelfen. Ansonsten rate van Meegen den Schülern immer: „Wege planen und Umwege genießen“.

Ist das Studienfach einmal gewählt, stehen bereits neue Fragen im Raum. Eine der häufigsten und zugleich wichtigsten lautet: „Wie kann ich ein Studium überhaupt finanzieren?“ Immerhin kommt ein Student im Laufe von fünf Jahren durchschnittlich auf eine beachtliche Summe von rund 38 000 Euro, die er zum leben braucht.

Doch besonders eine Botschaft lag van Meegen und Meurer am Herzen: Niemand solle sich aufgrund der Finanzen gegen ein Studium entscheiden. Nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz, kurz Bafög, steht jedem Studierenden das Recht auf finanzielle Unterstützung zu. Neben dem Bafög gibt es auch die Möglichkeit, sich für ein Stipendium zu bewerben. Denn „nur fünf Prozent der derzeit Studierenden verfügen über ein Stipendium“, berichtet Meurer. Dabei gäbe es viele Organisationen, die das Studium Unterstützen.

Doch egal welche Entscheidung die Kinder für ihre Zukunft treffen würden, bereits Goethe habe gesagt „ Zwei Dinge sollen Kinder von ihren Eltern bekommen: Wurzeln und Flügel.“

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