„Eltern-Kind-Café“ für Stolberg ist die Idee des Monats Juni

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Erster Beigeordneter Robert Voigtsberger, Ideengeberin Barbara Kreitz mit Tochter Charlotte und Bürgermeister Tim Grüttemeier (von links).

Stolberg. Im Rahmen des Stolberger Ideenwettbewerbs „12 Monate – 12 Ideen“ haben Bürgermeister Dr. Tim Grüttemeier und der Erste Beigeordnete der Kupferstadt Stolberg, Robert Voigtsberger, jetzt die Gewinneridee des Monats Juni vorgestellt.

Barbara Kreitz, die zur Prämierung von ihrer fast zweijährigen Tochter Charlotte begleitet wurde, konnte die Auswahljury mit ihrer Idee eines „Eltern-Kind-Cafés“ in der Innenstadt überzeugen.

Stolberg gilt bereits heute mit umfangreichen Betreuungsangeboten, mehreren privaten, kirchlichen und städtischen Jugendeinrichtungen, der mobilen Jugendarbeit und den breit aufgestellten Ferienspielen als eine der familienfreundlichsten Kommunen in der Städteregion Aachen. Dennoch gibt es auch in diesem wichtigen Bereich immer noch weiteres Entwicklungspotenzial. Aus diesem Grund hat die Verwaltung das Jahr 2016 zum Jahr der Familienfreundlichkeit ausgerufen und den Wettbewerb „12 Monate – 12 Ideen“ gestartet.

„Wir wollen hören, welche Anregungen von den Bürgerinnen und Bürgern kommen, denn sie wissen natürlich am besten, wo es in ihrem Lebensumfeld weiteres Verbesserungsmöglichkeiten gibt“, erläuterte Voigtsberger. „Wenn möglich werden wir als Verwaltung diese Ideen schnell und unkompliziert umsetzen.

Andere Ideen wiederum können als Impulsgeber für die weitere Entwicklung dienen, denn sie zeigen oftmals eine noch nicht befriedigte Nachfrage auf. Wiederum andere Ideen sind geeignet, um unterschiedliche Akteure zusammenzubringen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.“

Weitere Vorschläge

Bereits viele Ideen wurden eingereicht, doch noch immer besteht die Möglichkeit, sich am Ideenwettbewerb zu beteiligen und die Jury mit einem eigenen Vorschlag zu begeistern. So hat es auch Frau Barbara Kreitz getan, die insbesondere ein Defizit bei familiengerechten Cafés sieht.

„Wenn man mit kleinen Kindern unterwegs ist, dann ist man leider nicht überall willkommen. Die Kleinen sind aktiv, laufen umher und sind auch manchmal laut. Das verträgt sich nicht unbedingt mit einer ruhigen Tasse Kaffee“, führt die Ideengeberin aus.

„Ein Eltern-Kind-Café mit einer Krabbelecke, Spielzeug und einer robusten und kindergerechten Ausstattung kann insbesondere jungen Eltern sehr helfen, sich außerhalb der Öffnungszeiten der Kindertageseinrichtungen zu treffen und ihre Kinder trotzdem sicher und gut beschäftigt zu wissen.“ Die Jury folgte ihrer Argumentation und hat die Idee im Monat Juni entsprechend ausgezeichnet. „Es sind oftmals ganz alltägliche Probleme, die junge Eltern vor die größten Herausforderungen stellen.

Unkomplizierte Abhilfe

Ein Eltern-Kind-Café könnte hier unkomplizierte Abhilfe schaffen und ich freue mich, dass dieser tolle Vorschlag von der Jury berücksichtigt wurde.“, sagt Bürgermeister Dr. Grüttemeier. „Als Verwaltung werden wir die Augen aufhalten und gerne nach Möglichkeiten suchen, den Vorschlag in der Innenstadt umzusetzen.“ Weitere Ideen zum Wettbewerb nimmt das Jugendamt der Kupferstadt Stolberg gerne entgegen. Ansprechpartner ist Herr Sebastian Heyn: Telefon 13-338, E-Mail: sebastian.heyn@stolberg.de.

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