Elke Gericke ist neue Pfarrerin für einen Teil der Stolberger

Von: Toni Dörflinger
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Neue Pfarrerin in der evangelischen Kirchengemeinde: In der Finkenbergkirche wurde Elke Gericke in ihr Amt eingeführt. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg. Langsam steigt Elke Gericke die 14 Stufen zu der im 17. Jahrhundert errichteten Kanzel hoch. Gleich wird Gericke, die formal seit dem 1. August Inhaberin der dritten Pfarrstelle in Stolbergs evangelischer Kirchengemeinde ist, predigen.

Es ist das erste Mal, dass die Pfarrerin in der Finkenbergkirche das Wort an ihre Gemeinde richtet.

Für ihre Predigt hat sie das Gleichnis vom selbstgerechten Pharisäer und dem schuldbewussten Zöllner ausgewählt. „Hochmut steht uns nicht zu. Vergleiche dürfen nicht im abwertenden Urteil enden. Mein Lebensstil, mein Glaubensweg ist nicht das Maß aller Dinge”, gibt die Pfarrerin, die die Nachfolge von Pfarrer Dr. Gerd Rosenbrock antritt, ihrer Gemeinde mit auf den Weg.

Der Predigt war ein schlichter, aber feierlicher Einführungsritus vorausgegangen, der von Pfarrer Hans-Peter Bruckhoff, Superintendent des Kirchenkreises Aachen, geleitet wurde.

Gericke, die von einem Halbkreis umgeben war, der aus Pfarrern sowie Vertretern des Presbyterium, des Kirchenkreises Aachen und der Diakonie bestand, erklärte ihre Bereitschaft zum Dienst an der Gemeinde und ihre Verpflichtung das Amt zur Ehre Gottes auszuführen.

Optisch untermalt wurde die beeindruckende Szene, indem einzelne Mitglieder der Runde, zu der unteranderem neben den örtlichen Pfarrern auch Anne Mieschnick aus Hückelhoven und Martin Obrikat aus Aachen gehörten, nach vorne traten, und der neuen Pfarrerin die Hände auf den Kopf legten.

Dabei wurde Gericke mit Bibelzitaten und Segenssprüchen bedacht. Die musikalische Gestaltung des Einführungsgottesdienstes hatten die Stolberger Kantorei, der Chor der Brander Martin-Luther-Kirche und Kantor Gunther Antensteiner übernommen.

Sie trugen Lieder vor, deren Texte von Hoffnung, Zuversicht, Mut und dem Schutz Gottes handelten. Elke Gericke, eine gebürtige Wuppertalerin, die zuletzt als Pfarrerin an der Albert-Einstein-Gesamtschule in Remscheid für die Erteilung von evangelischen Religionsunterricht zuständig war, nahm die Glückwünsche sichtlich bewegt und dankbar entgegen.

Wie die 46-Jährige versicherte, wird auch in Stolberg die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie jungen Familien im Mittelpunkt ihres pfarrlichen Wirkens stehen.

Nach dem Gottesdienst traf man sich zu einem Empfang im Evangelischen Gemeindezentrum an der Frankentalstraße. Dort bestand dann für alle Gemeindemitglieder die Gelegenheit die neue Pfarrerin persönlich kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen.
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