Stolberg - Einschulung: Zweitwunsch soll in allen Fällen erfüllt werden

Einschulung: Zweitwunsch soll in allen Fällen erfüllt werden

Von: Michael Grobusch
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In der Grundschule Grüntal wird zum kommenden Schuljahr eine dritte Eingangsklasse gebildet. Sie könnte den Kindern einen Platz bieten, die auf dem Donnerberg abgelehnt werden müssen. Foto: M. Grobusch

Stolberg. Anfang Mai werden die Würfel endgültig gefallen sein. Dann soll verbindlich feststehen, welche Grundschulen welche Kinder zum Beginn des neuen Schuljahres als Erstklässler aufnehmen. Das hat Stolbergs Schuldezernent Robert Voigtsberger am Freitag auf Nachfrage unserer Zeitung angekündigt. In den meisten Fällen gibt es schon jetzt keine Zweifel mehr.

Der Fokus richtet sich in erster Linie auf die voraussichtlich 34 Mädchen und Jungen, die an der Grundschule Höhenstraße angemeldet worden sind, aber dort keinen Platz erhalten können, weil die Nachfrage das vorhandene Angebot deutlich übersteigt. Zur Erinnerung: 44 Plätzen stehen 78 Interessenten gegenüber. Und eine Erweiterung der Einrichtung auf dem Donnerberg kommt für Politik und Verwaltung nicht nur aus finanziellen Gründen, sondern auch mit Rücksicht auf die übrigen Grundschulen nicht in Frage.

Wie mit der Situation umzugehen ist, haben Vertreter von Verwaltung, großer Koalition und Schulen jetzt auf einer weiteren „Verteilerkonferenz“ beraten. Am Ende der Veranstaltung stand die positive Erkenntnis, „dass voraussichtlich in allen Fällen zumindest der Zweitwunsch erfüllt werden kann“, berichtet Voigtsberger. Bei welchen Erstklässlern die erste Priorität nicht berücksichtigt werden kann, hängt unter anderem vom Ausgang der noch laufenden Verfahren zur Ermittlung von sonderpädagogischem Förderbedarf bei einzelnen Kindern ab. Und von der dann zu treffenden Entscheidung der Eltern von förderbedürftigen Kindern, ob sie ihr Kind an einer Förderschule anmelden oder von ihrem Recht auf den Platz an einer Regelschule Gebrauch machen.

Klar ist schon jetzt, dass es neben der Grundschule Donnerberg auch in Mausbach keine freien Plätze mehr gibt. Dort wird zum zweiten Mal in Folge nur eine Klasse gegründet. „Und die Höchstgrenze von 28 Kindern ist inzwischen erreicht worden“, erklärt die Leiterin des städtischen Schulverwaltungsamtes, Petra Jansen. In den übrigen acht Einrichtungen gibt es derweil noch Kapazitäten. Interessant mit Blick auf die vielen Ablehnungen an der Höhenstraße ist für die Betroffenen dabei vor allem die Grundschule Grüntal. Dort wird im August die Zahl der Eingangsklassen von zwei auf drei angehoben. Unverändert zweieinhalbzügig bleibt unterdessen die Hermannschule mit ihrer jahrgangsübergreifenden Eingangsstufe.

„In der ersten Mai-Woche werden wir die Bescheide verschicken“, kündigt Dezernent Voigtsberger an. Damit liegt die Stadt deutlich besser im Zeitplan, als ursprünglich angenommen – was wohl auch an der offenbar sehr guten Zusammenarbeit in der Verteilerkonferenz liegt.

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