Einigungsstelle muss zur Beförderung von Pickhardt tagen

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Die Einigungsstelle muss zwischen Personalrat und Verwaltungsvorstand vermitteln, nachdem der Stadtrat Dienstagabend gegen die Stimmen der CDU die Beförderung von Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt zum Stadtoberbaurat beschlossen hatte.

Der Personalrat hatte die Einwilligung zu dieser Höhergruppierung verweigert.

Zuvor hatte der Rat einstimmig die Rechtsanwält Markus Jentgens und Dr. Werner Pfeil zu Vorsitzenden der Einigungsstelle berufen. Bei der Besetzung der Beisitzer nutzte die Koalition aus SPD, FDP und Grünen ihre Mehrheit aus: Der Einigungsstelle gehört entgegen bisheriger parlamentarischer Praxis die Opposition nicht an.

Ebenfalls gegen die Stimmen der CDU erfolgte die Berufung und Beförderung von Willi Seyffarth zum Leiter des neu geschaffenen Fachbereiches Jugend, Soziales, Schule und Sport. „In dieser Form wenig sinnvoll” sei der Fachbereich, kritisierte Tim Grüttemeier und bei der Personalie hätten wohl „persönliche Gründe im Vordergrund” gestanden.

Vertagt wurde auf Wunsch der SPD derweil die Schaffung einer Stelle für Controlling, weil die Fraktion noch erheblichen Beratungsbedarf habe.
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