Eine riesige Plattform auch für die Kupferstadt

Von: -jül-
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Kontakte intensiviert: Barbara Breuer disktuierte mit Helmut Etschenberg weitere Chancen der Kupferstadt im Rahmen der Eifel Tourismus GmbH.

Stolberg/Berlin. Sichtlich überwältigt ist Barbara Breuer. Mit der Leiterin der Stolberg-Touristik war die Kupferstadt erstmals seit 1995 wieder auf der Internationalen Tourismus Börse (ITB) in Berlin vertreten.

„Ich bin begeistert von dem Angebot”, verweist Breuer auf die „riesige Plattform”, die die weltgrößte Reisemesse bietet. Nicht nur, um die Kufperstadt im Rahmen des Messeauftrittes der Eifel Tourismus GmbH (ET) zu präsentieren, sondern vor allem auch um wichtige Kontakte zu knüpfen, um Fachgespräche zu führen, sich zu Ideen inspierieren zu lassen und neue Geschäftsbeziehungen einzufädeln.

Beispielsweise zu Veranstaltern von Kurzreisen und Tagesausflügen, um ihnen bei den Touren ins Aachener Land und die Eifel auch einen Aufenthalt in Stolberg ans Herz zu legen. „Allerdings sind wir in diesem Bereich noch am Anfang”, gesteht Breuer ein, denn mit ihrem Aufbau touristischer Strukturen steht die Kupferstadt noch am Anfang. Der Bau des Wohnmobil-Stellplatzes am Zinkhütter Hof steht bevor und am Nutzungskonzept für die Stolberger Burg sowie der Vermarktung ihrer Stollen wird noch gearbeitet.

„Auf der nächsten ITB werden wir die Projekte konkreter vermarkten können”, blickt Breuer optimistisch auf die kommende Entwicklung. „Ich konnte gute Gespräche führen”, sagt Stolbergs Touristik-Leiterin auch beim Blick auf die Verbesserung organisatorischer Strukturen. Unterschiedliche Angebote von Buchungssystemen für Hotels und die Einbindung in die Angebote der ET zählten ebenso zu Schwerpunkten ihrer Recherche wie Anbeiter touristischer Souvenirs oder auch die Vielfalt touristischer Angebote anderer Destinationen. „Die Informationen und Kontakte müssen wir jetzt natürlich erst noch auswerten und aufarbeiten”, sagt Breuer.

Interessante Wanderhotels

Das gilt ebenso für die Themen der Fachtagung, die die ET für die touristischen Funktionäre am Rande der ITB angeboten hat. Besonders interessant erscheint dabei aus Stolberger Sicht die Kooperation europäischer Wanderhotels, die Gründer Eckart Mandler aus Kärnten vorstellte. Neben der Lage in einer schönen Wanderregion, die die Kupferstadt aufweist, zeichnen die Mitglied-Hotels besondere Kompetenz und Service rund um das Urlaubserlebnis Wandern aus. Eine Anregung, die Barbara Breuer nun mit den örtlichen Partnern erörtern möchte.

„Mit dem Ausbau unserer touristischen Strukturen sind die Leistungsträger zukünftig stärker gefordert”, betont die Touristik-Leiterin, dass die Infrastruktur auch mit Leben gefüllt, sprich Angebote geschnürt und vermarktet, werden müssen, um das touristische Profil Stolbergs zu stärken.
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