Stolberg-Venwegen - Eine letzte Baustelle bleibt in Venwegen

Eine letzte Baustelle bleibt in Venwegen

Von: gro
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Teures Vergnügen: Die Sanierung der Decke ist so gut wie fertig, wird aber teurer als die veranschlagten 100.000 Euro. Zwischenzeitlich war die Pfarrkirche St. Brigida monatelange gesperrt. Foto: M. Grobusch

Stolberg-Venwegen. Eine letzte kleine Verzögerung hat es noch gegeben, doch nun ist das Warten endgültig vorbei: Am kommenden Pfingstsonntag wird die Pfarrkirche St. Brigida im Rahmen einer Messe mit Chorgesang offiziell wieder eröffnet.

Mehr als sieben Monate lang hatten die Venwegener Katholiken in das benachbarte Pfarrheim und das Kloster Maria im Venn ausweichen müssen, nachdem an der historischen Decke des 1783 fertiggestellten Gebäudes schwer wiegende Mängel festgestellt worden waren. Jetzt erstrahlt das Innere des Gotteshauses in neuem Glanz.

Eine „Baustelle” gibt es allerdings noch. Weil während der Sanierung weitere Schäden - unter anderem an den Fenstern - festgestellt worden waren, wird der ursprünglich angesetzte Kostenrahmen von 100.000 Euro überschritten.

„Derzeit ist noch alles in der Schwebe”, erklärte Rendant Hermann-Josef Schweitzer auf Anfrage unserer Zeitung. Und auch das Bistum Aachen hielt sich auf Nachfrage bedeckt. „Bauherr ist die Kirchengemeinde. Sie muss die Kosten ermitteln und benennen”, betonte ein Sprecher.

Gültigkeit besitzt demnach allerdings weiterhin die Zusage von Bischof Heinrich Mussinghoff, dass Aachen 60 Prozent der Kosten übernehmen wird. Bleibt nur abzuwarten, wie hoch der Restbetrag ausfällt, der von der Pfarre St. Brigida zu schultern sein wird.

Diese hatte erst im vergangenen Jahr rund 10.000 Euro in die Reparatur und Modernisierung der Glockenanlage investiert und vor diesem Hintergrund nach einer Bestandsaufnahme mehrfach um Spenden für die Deckensanierung geworben.
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