Eine Kontrollstelle in Höhe der Vogelsangstraße Nr. 4

Von: -jül-
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Eine Kontrollstelle zur Unterbindung des Durchgangsverkehrs in der Altstadt. Symbolbild: imago/Jürgen Eis

Stolberg. Einen Monat nach der Versammlung der Anwohner unterbreitet die Verwaltung nach einer abschließenden Beratung mit den beauftragten Verkehrsingenieuren ihren Vorschlag für die am 7. Juni tagenden Politiker des Ausschusses für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt: Eine Kontrollstelle zur Unterbindung des Durchgangsverkehrs in der Altstadt soll in Höhe der Vogelsangstraße Nr. 4 eingerichtet werden.

„Fahrzeuge, die entgegen des Durchfahrtsverbotes die betroffenen Straßenbereiche bis zur Lichtzeichenanlage passiert haben, hätten dann noch eine Wendemöglichkeit in den Bereichen Alter Markt bzw. Bushaltestelle“, erläutert Tim Grüttemeier den Vorschlag. „ Zwischenzeitlich wurde mit der Bezirksregierung geklärt, dass für die Sanktionierung grundsätzlich die Städteregion zuständig ist“, so der Bürgermeister weiter. Das genaue Verwaltungsverfahren dazu werde mit den beiden beteiligten Behörden derzeit noch abgestimmt.

Die geplante Lichtzeichenanlage mit Kennzeichenkontrolle und „Blitzer“, die den unberechtigten Durchgangsverkehr durch die verkehrsberuhigte Anliegerzone der Altstadt unterbinden soll, habe in der Bürgerversammlung eine breite Zustimmung erfahren, resümiert der Ordnungsdezernent. Mit der Errichtung der Ampel werde eine effektive Möglichkeit geschaffen, den verkehrswidrigen Zuständen in der Burgstraße zu begegnen. Gleichzeitig würden mit dem Durchfahrtsverbot die Interessen der Anlieger des ganzen Quartiers zwischen Lindchen und Steinweg gewahrt.

„Sie haben weiterhin die Möglichkeit, zu den entsprechenden Bereichen zu kommen“, erklärt Grüttemeier. Personen ohne Durchfahrtsberechtigten können von unten oder oben zu ihren Zielen gelangen. Bei einer Missachtung des Durchfahrtsverbotes an der Vogelsangstraße Nr. 4 wird das Fahrzeug „geblitzt“. Hierbei handelt es sich dann „nicht um eine Sanktionierung des Rotlichtverstoßes, sondern um einen Verstoß gegen das Durchfahrtsverbot“, so der Verwaltungschef weiter. Konsequenz ist je nach Kraftfahrzeug eine Verwarnung in Höhe von 15 oder 20 Euro.

Bei Installation wird die Ampel Dauerrot zeigen, bei berechtigten Anliegern schaltet die automatisch auf Grün mittels einer Kennzeichenerkennung. Dazu sollen die Anlieger angeschrieben werden, damit sie die Kennzeichen ihrer Fahrzeuge unter Vorlage des Fahrzeugscheins – persönlich oder per Email dem Ordnungsamt mitteilen. Dort soll dann die Datei für die Ampel gepflegt werden. Für besondere Anliegen werden Ausnahmegenehmigungen in Aussicht gestellt.

Entsprechend angepasst werden soll auch die Beschilderung an den beiden Zufahrten in den Altstadtbereich.

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