Stolberg - Eine klare Reminiszenz an den Steinweg 20

Eine klare Reminiszenz an den Steinweg 20

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Aus dem „Ensemble Musikstudio Stolberg” wird „Way-2-o”: Stefan Wendorff (Gitarre), Norbert Walter Peters (Gitarre, Leitung), Kevin Moon (Gesang), Rajawarmam „Raja” Thulasithas (Bass), Clarisse Poschen (Gesang) und Robin Angermann (Schlagzeug, Konzert-Xylophon) (von links).

Stolberg. „Zugegeben, der alte Name war schon etwas sperrig”, räumt Norbert Walter Peters, Leiter des Musikstudios Stolberg, ein. Tatsächlich war die Bezeichnung „Ensemble Musikstudio Stolberg” zwar inhaltlich korrekt, aber nicht sonderlich einprägsam oder gar schmissig, wie es sich für eine Rockband ziemt.

Daher beschlossen die Mitglieder des Ensembles, es sei Zeit für eine Veränderung, und gaben sich den neuen Namen „Way-2-o”.

Bandlogo auf dem T-Shirt

Nun ziert das eigens entworfene Bandlogo ihre T-Shirts, und das Sextett ist seit kurzem auch online bei „Facebook” präsent. Mit diesen neuen Identifikationsmerkmalen sieht sich „Way-2-o” auf dem richtigen „Weg”, schließlich klinge der Bandname ja beinahe wie „way to go”, meint Frontmann Kevin Moon. Übersetzt bedeutet „Way-2-o” soviel wie „Weg 20”, und ist somit gleichsam eine prägnante Reminiszenz an die Adresse des Musikstudios Stolberg im Steinweg 20, in dem die Band nach wie vor probt.

Eigene Songs in der Mache

Noch eine Neuerung für „Way-2-o” besteht darin, dass künftig auch Eigenkompositionen das Repertoire des Ensembles ergänzen werden. Zwei Stücke sind bereits fertig komponiert: „Conquise”, geschrieben von Sängerin Clarisse Poschen (Text und Musik) und Peters (Musik), und „First Love Left Me Blues” von Moon (Text) und Peters (Musik). Weitere Lieder sind bereits in Vorbereitung. „Wir sind noch nicht so große Songschreiber wie Lennon/McCartney, aber wir geben uns Mühe und arbeiten daran”, kommentiert Kevin Moon schmunzelnd.

Der 53-jährige Sänger ist das älteste Mitglied der Band, in der Robin Angermann (Drums, Konzert-Xylophon) mit seinen 20 Jahren der jüngste Musiker ist. Diese Altersbandbreite sei genauso typisch für das gesamte Musikstudio Stolberg wie Internationalität, erklärt Peters: „Der jüngste Schüler ist gerade vier Jahre alt geworden, die älteste ist 80. Außerdem sind wir multikulturell: Die Mitglieder der verschiedenen Bandprojekte stammen aus neun Nationen.”

Derzeit gehen aus dem Musikstudio im Steinweg fünf Projekte hervor, von denen „Way-2-o” das Aushängeschild darstellt. „Molusiko featuring Defeda” widmen sich Rock-Standards der 70er und 80er Jahre, und das Duo „FranzRudolf” hat sich der Country- und Westernmusik sowie dem Blues verschrieben. Die „Neue Deutsche Welle” und andere Rock-Standards lassen „Cosejan an´ Bechris featuring Deda” aufleben, und jüngst hat sich das Quartett „Tukay” formiert, um türkische Volksmusik zu präsentieren.

Für die einzelnen Bandprojekte sei die Kommunikation in der Gruppe ein wertvoller Bestandteil der pädagogischen Arbeit, ebenso wie der Aufbau von Bühnenerfahrung, betont Peters: „Das Erlernte auf einem Podium vor Publikum zu präsentieren, stärkt das Selbstbewusstsein und ist eine wichtige Erfahrung, die auch im nicht-musikalischen Leben, sowohl privat als auch beruflich, von Vorteil ist.” Daher habe das Musikstudio Stolberg für dieses Jahr zwei Schülervorspiele sowie ein eigenes Benefizkonzert geplant (siehe Infokasten) und werde weitere Gelegenheiten nutzen, um seine Schüler musikalisch in Szene zu setzen.

Die Termine des Musikstudios Stolberg

Benefizkonzert „Stolberger musizieren für Stolberger” (im Rahmen des Stolberger Musiksommers) unter anderem mit Robin Angermann (Konzert-Xylophon) und „Way-2-o”: Samstag, 26. März, um 19.30 Uhr im Museum Zinkhütter Hof.

Schülervorspiel „Gitarren- und Gesangklasse”: Samstag, 16. April, um 19 Uhr im Kulturzentrum Frankental.

Schülervorspiel „Bandprojekte”: Samstag, 16. Juli, um 19 Uhr im Kulturzentrum Frankental.

Benefizkonzert des Musikstudios Stolberg zugunsten von „Mieki” (Mittagessen im Kindergarten) mit Beiträgen einzelner Bandprojekte. Samstag, 24. September, um 19.30 Uhr im Museum Zinkhütter Hof.
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