Eine energiegeladene Rockshow

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
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Sänger und Gitarrist Marcus, Drummer Martin und Bassist „Malle” (v. l.) heizen als „Chief Rockhead” dem Publikum mächtig ein. Foto: D. Müller

Stolberg. Dicht gedrängt hat man in der Gaststätte „The Savoy” gestanden, denn die Band „Chief Rockhead” hatte sich angekündigt, und viele Kupferstädter waren dem Ruf gefolgt, um einen Abend voller Rock´n´Roll zu erleben.

Zur Begeisterung der Gäste präsentierte das Trio aus Aachen - dem Stolberger Publikum spätestens seit dem Auftritt beim „Rockbalast” im letzten Jahr bekannt - über drei Stunden seine energiegeladene und temporeiche Rockshow. Von den 35 Stücken waren der Großteil beeindruckende Eigenkompositionen der „Rockköpfe”.

Songs wie „Street Surrenders”, „Witchcraft” oder das hitverdächtige „Six Feet Under” offenbarten eine stimmige und ansprechende Mischung aus Rockabilly, Blues und Country-Musik, gewürzt mit einer deftigen Prise des instrumentalen Surf-Rocks der späten 50er und frühen 60er Jahre. Elemente der Beat-Musik und des Rocksteady komplettierten den eigenständigen Stil von „Chief Rockhead”, deren Lieder dynamisch wie rau und gleichsam stets melodisch rockten. Sänger und Gitarrist Marcus, Bassist „Malle” und Schlagzeuger Martin zeichnete dabei instrumentales Können und eine starke Bühnenpräsenz aus.

Orkanartig wehten die Titel „Witchcraft” und „Hear you calling” aus dem Debütalbum der Band („Studio Sessions”) durch den Saal. Auch die in das Programm eingestreuten Cover-Songs kamen bei dem feiernden Publikum sehr gut an, zumal es sich um echte „Chief Rockhead-Interpretationen” bekannter Themen handelte. Eddie Cochrans „20 Flight Rock”, „Come Together” der „Beatles” und das von Bobby Troup 1946 komponierte „Route 66”, mit dem die „Rolling Stones” einen Welthit landeten, fügten sich nahtlos ein. Passend zu den Rockabilly-Einflüssen ihrer Musik gaben „Chief Rockhead” mit „Runaway Boys” und „Rock this Town” auch Stücke der „Stray Cats” zum Besten und ließen mit dem Bluesrock „Baby, please don´t go” den Saal erbeben.

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