Eifel- und Heimatverein Breinig auch 2014 sehr aktiv

Von: dö
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Stützen des Breiniger Eifelvereins: Josef Naumann (Mitte), stellvertretender Vorsitzender, dankt Dieter Lederer (l.) und Günter Ostländer für ihre langjährige Vereinstreue. Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Breinig. Der Breiniger Eifel- und Heimatverein steht auf vielen Säulen. Und das ist auch gut so, schließlich gehören zur Bandbreite des rund 300 Mitglieder starken Vereines nicht nur Wanderungen, Radtouren und Busfahrten, sondern auch die Unterhaltung des Informationszentrums Schlangenberg, die Herausgabe heimatkundlicher Literatur und die Restaurierung der örtlichen Denkmäler.

Zudem kümmert sich der Eifelverein um die Aufführung von Theaterstücken sowie die Pflege und den Bau von Nistkästen.

Vorgestellt wurde diese reichhaltige Aktivitätenpalette jetzt bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim „Goldener Stern“. Die Vorsitzende Dr. Astrid Brammertz erinnerte an die Wanderungen, die unter anderem Roetgen, den Kermeter und das Perlbachtal zum Ziel hatten, und zählte die Denkmalsanierungen auf, die dafür gesorgt haben, dass sich die Gedenkstätte auf dem Schlangenberg, das Kreuz an der Trappengasse und die alte Pumpe an der Straße „Alt Breinig“ in einem neuen Bild präsentieren.

Finanziert werden diese Maßnahmen unter anderem aus dem Erlös des Bücherflohmarktes, der mehrmals jährlich in der alten Hauptschule Breinigerberg veranstaltet wird. Von diesen Mitteln profitieren aber nicht nur die Denkmäler, sondern auch die heimatkundlichen Schriften. So konnte das Buch „Spurensuche“ von Ewald Haller neu aufgelegt werden, und das Mitte der 1990er Jahre herausgegebene Werk „Kunstgegenstände in der Pfarrkirche St. Breinig“ erhielt durch ein Ergänzungsheft neue Impulse. Des weiteren haben die Eifelfreunde zu den neuen Rundwanderwegen – fünf an der Zahl – eine Informationsbroschüre erstellt.

Auch eine Theatergruppe gehört zum Verein. Die von Heinz Milcher geleitete Gruppe „Applaus“ brachte im März mit Erfolg das Stück „Acht Frauen“ auf die Bühne des Kulturzentrums Frankental.

Auf Vordermann gebracht wurde auch das heimatgeschichtliche Archiv, das von Bernd Husung und Klaus Raschke betreut wird. Sie erstellten ein computergerechtes Verzeichnis und sorgten für die Digitalisierung einiger Schriftstücke.

Viel vorgenommen hat sich der Eifel- und Heimatverein für das Jahr 2014. So sind Wanderungen und Ausflüge geplant, die den Aachener Wald, Hergenrath, das Kloster Steinfeld, Raeren und die Brunsumer Heide zum Ziel haben. Geplant ist auch die Herausgabe eines neuen Buches. Im Mai soll das Werk „Das Naturschutzgebiet Schlangenberg“ erscheinen, das dem Bergbau, der Geologie sowie der Flora und Fauna des einzigartigen Terrains gewidmet ist.

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