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Ean Gidman gastiert zum vierten Mal in der Breiniger Pfarrkirche

Von: Marie-Luise Otten
Letzte Aktualisierung:
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Das Bravourstück der Programmierung von Ean Gidman in der Breiniger Pfarrkirche war der vierte Satz aus der 5. Sinfonie von Ludwig van Beethoven, gespielt auf der Querflöte.

Stolberg-Breinig. Auch im vierten Jahr seines Soloauftritts in St. Barbara ist es Ean Gidman wieder gelungen, das Publikum mit professionellem Saxofon- und Querflötenspiel sowie einer eindrucksvollen Lichtshow zu faszinieren. Rund 50 farbige Scheinwerfer und Laser, musikalisch feinfühlig abgestimmt, tauchten die Kirche computergesteuert passend zur Musik in ständig neues Licht und schafften so eine einmalige Atmosphäre.

Am Ende gab es stehende Ovationen für dieses wirklich außergewöhnliche Erlebnis zum Abschluss der Weihnachtszeit in Breinig.

„Music of the Light“, so lautete der Titel des zweistündigen Konzertes. Zwischen den musikalischen Leckerbissen unterhielt der aus England stammende Künstler das Publikum mit kleinen Geschichten um die musikalische Reise, die zunächst zu Filmmusiken aus dem „Gladiator“ und den „Chroniken von Narnia“ führte. Für Entspannung in der Alltagshektik sorgten ruhigere Lieder wie „Freedom“ von Sarah Brightman oder das Liebeslied des Phantoms an seine geliebte Christine.

Ean Gidman hatte die Feiertage auf einem Sechs-Sterne-Kreuzfahrtschiff in Südamerika verbracht, wo er der Topstar des jeweiligen Abends war. Auch hier bei nahezu 40 Grad wurde Weihnachten gefeiert und wurden Weihnachtslieder gesungen. Von dort hatte er den lateinamerikanisch angehauchten „Christmas Song“ mitgebracht, mit dem er die Weihnachtszeit in Breinig beendete.

Zu einer der erfolgreichsten britischen Girlgroups aller Zeiten wurde Eternal, die 1995 mit „I‘m Blessed“ einen Tophit landeten. Tosenden Applaus gab es für „Gabriella‘s Song“ aus dem schwedischen Film „Wie im Himmel“, der für sich sprach. Das Bravourstück seines Programmierens war das Allegro aus der fünften Sinfonie von Ludwig van Beethoven, das Gidman auf der Querflöte mit einem wahren Feuerwerk an Farben präsentierte.

Nach der Pause stellte er seinen Überraschungsgast vor. Rolf von Ameln, ein begnadeter Jazzpianist, begleitete ihn auf dem Keyboard. Zusammen spielten sie drei Arrangements à la von Ameln. Neben dem schwermütigen schwedischen „Värmeland“ gab es ein Jazzstandard aus Amerika und das traditionsgemäß zum Jahreswechsel gesungene „Auld Lang Syne“ aus dem englischsprachigen Raum. Das wohl bekannteste Lied aus längst vergangener Zeit begann Rolf von Ameln mit imposanten Orgelklängen parallel zum Countdown der letzten Sekunden im alten Jahr. Gleich nach dem Glockenschlag setzte Gidman mit dem Saxofon ein und begrüßte das neue Jahr.

Kraft und Zuversicht

Im weiteren Verlauf präsentierte er Leonard Cohens „Hallelujah“ aus dem Animationsfilm „Shrek“ und lud zum Träumen mit einem Song aus „Les Miserables“ ein. Kraft und Zuversicht konnten sich die ruhelosen Herzen in „You Raise me Up“ von der irischen Boygroup Westlife holen. Mit der Puccini-Arie „Nessun Dorma“, das der britische Tenor Paul Potts in einer britischen Castingshow zu neuem Leben erweckte, kam Gidman zum Finale. Wie schön es in der Welt ist, zeigte er mit Louis Armstrongs weltbekanntem „What A Wonderful World“, das er in Deutsch und Englisch singend begann und instrumental auf dem Saxofon beschloss.

Als Zugabe spielten Rolf von Ameln und Ean Gidman „Die kleine Stadt will schlafen gehen“ vom deutschen Filmkomponisten Werner Bochmann. Auf die Frage von Pfarrer Ulrich Lühring, ob er denn nächstes Jahr wiederkommen solle, war die Antwort einstimmig: Ja!

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