Duffenterstraße: Können Kinder hier bald wieder richtig spielen?

Von: Dirk Müller
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Wo einst Spielgeräte und Bänke standen ist nun lediglich ein Haufen wohlgeordneter Sand. Bald sollen hier aber wieder Spielgeräte aufgebaut werden. Foto: D. Müller

Stolberg-Donnerberg. Der Spielplatz hinter dem Supermarkt am Duffenter sei einst ein beliebter Treffpunkt für alle Generationen gewesen, beschreibt Franz-Josef Haselier vom SPD Ortsverein (OV) Ost: „Kleine Kinder spielten im Sandkasten, auf der Rutsche und dem Klettergerüst, und Eltern oder Großeltern saßen auf den Bänken am Sandkasten und unterhielten sich. Auf dem Supermarktparkplatz lernten sonntags Kinder Rad- oder Inlinerfahren, die größeren spielten Fußball auf der Wiese.“

Auch eine Tischtennisplatte aus Beton war früher vorhanden. „Abends hatten die Jugendlichen hier einen Ort, an dem sie sich treffen konnten und niemanden störten.“

Doch nun sei das Areal an der Duffenterstraße verwaist, da von der Stadt Klettergerüst und Rutsche aus dem Sandkasten entfernt wurden – ebenso wie die beiden Bänke zwischen Bolzplatz und Sandkasten. „Viele Bürger verstehen das nicht und haben mich und andere Mitglieder unseres Ortsvereins darauf angesprochen“, erläutert Haselier, warum der SPD OV Ost jetzt den Ersten Beigeordneten Robert Voigtsberger um Hilfe bittet.

Der Leiter des Dezernats II für Jugend, Schule und Soziales erklärt, der Rückbau des ehemaligen Spielplatzes sei aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht erfolgt. Gleichsam räumt Voigtsberger ein: „Das Gelände ist ideal, um als Kombination von Spielplatz und Bolzplatz von vielen Kindern genutzt zu werden.“

Mit Bänken würde es zudem dazu einladen, dass auch die erwachsenen Nachbarn sich näher kommen. „Und es ist ein entsprechender Abstand zur Bebauung gegeben, so dass es auch als abendlicher Treffpunkt von Jugendlichen geeignet ist.“

Voigtsberger werde sich dafür einsetzen, dass das Technische Betriebsamt zeitnah den Spielplatz wieder ansprechend gestaltet. „Dazu gehören unter anderem ein Spielgerät, einige Sitzbänke und auch ein Mülleimer. Die Mittel dafür sind im städtischen Haushalt bereitgestellt“, sagt der erste Beigeordnete.

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