Stolberg - DRK sucht potenzielle Spender

DRK sucht potenzielle Spender

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Hans Dieter Spiertz und Günte
Hans Dieter Spiertz und Günter Elkenhans sind ehrenamtlich mit dem Blutspendemobil des DRK in Stolberg unterwegs. Foto: L. Houben

Stolberg. Der Bus ist vorgefahren, die Biertischganitur aus geklappt und das Banner hängt. Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) erwartet Blutspender auf dem Kaiserplatz.

Nicht wie sonst üblich ist in der Ferienzeit das Blutspendemobil in Stolberg unterwegs denn Schulen und Pfarrheime sind in der Urlaubszeit geschlossen. So biete sich auch die Möglichkeit, potenzielle Spender auf der Straße anzusprechen.

„Besonders in der Ferienzeit müssen wir mehr tun um Spender zu gewinnen”, sagt Georg Simon, Pressesprecher des DRK, „Ältere Menschen, die vier bis fünf mal im Jahr spenden, müssen häufig aus gesundheitlichen Gründen aufhören.

Demnach sind wir auf Nachwuchs angewiesen, der aber meist höchstens zweimal im Jahr spendet. Also brauchen wir doppelt so viele junge Leute.” Vier ehrenamtliche Mitarbeiter des DRK informieren die Spender am Infostand und werden von einem Bundesfreiwilligendienstler unterstützt. Der Entnahmedienst wird von weiteren vier medizinischen Fachkräften durchgeführt.

Der umgebaute Reisebus verfügt über alle Stationen, die ein Blutspender durchlaufen muss. Nach einem Doktorengespräch können immer sechs Personen gleichzeitig auf den roten Sesseln Platz nehmen und werden anschließend mit einem Imbiss versorgt. In der Region Düsseldorf/ Köln sind insgesamt vier der klimatisierten mobilen Blutspendelokalen unterwegs.

So erwartet das Team des DRK in Stolberg an diesem Tag zwischen 35 und 40 Spendern. Auch wenn diese Zahlen verhälltnißmässig gering sind. Denn an einem der zwölf Termine im Jahr, die in Mausbach, Münsterbusch oder Breinig stattfinden, geben bis zu 150 Stolberger ihr Blut. Da jedoch wirklich jeder Freiwillige zählt lohnt sich die Blutspendeaktion auf dem Kaiserplatz dennoch.
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