Drittes Konzert auf dem Finkenberg ganz der Maienkönigin Maria gewidmet

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
Die Sopranistin Angela Buzari
Die Sopranistin Angela Buzari und Kantor Gunther Antensteiner gestalten das dritte Konzert des Internationalen Konzertzyklus auf dem Finkenberg ganz im Zeichen des Marienmonats Mai. Foto: D. Müller

Stolberg. Bei aller Internationalität des Konzertzyklus auf dem Finkenberg - auch die Kupferstadt verfügt über viele musikalische Talente, die den internationalen Vergleich nicht scheuen müssen.

Dies stellte Kantor Gunther Antensteiner am Sonntag unter Beweis, als er gemeinsam mit der Stolberger Sopranistin Angela Buzari den dritten Teil der diesjährigen Konzertreihe gestaltete.

War das musikalische Motto mit „Maria, Maienkönigin” auch klar umrissen, so boten die Akteure dem Publikum in der gut besuchten Finkenbergkirche dennoch ein vielfältiges Programm dar, bei dem sie sowohl instrumental als auch vokal zu überzeugen wussten.

„Salve Regina”

Mit „Arrival of The Queen of Sheba” aus Georg Friedrich Händels (1685 - 1759) Oratorium „Solomon” in einer Bearbeitung von Stainton de B. Tailor eröffnete Antensteiner das Konzert an der Orgel. Anschließend begleitete er Buzari beim „Salve Regina” aus dem Geistlichen Konzert für Sopran, Streicher und Orgel (HWV 241) - der ersten von vier Varianten des Themas. Auch Marc-Antoine Charpentiers (1636 - 1704) und Giacomo Puccinis (1858 - 1924) Vertonungen von „Salve Regina” brachte Buzari, begleitet von Antensteiner, eindrucksvoll zu Gehör. Instrumental steuerte Organist Antensteiner eine „Improvisation über „Salve Regina” bei, die aus seiner eigenen Feder stammt.

Eine weitere Eigenkomposition präsentierte der Kupferstädter Kantor virtuos mit dem „Thema und Variationen über Maria, Maienkönigin”. Aus Antonio Vivaldis (1678 - 1741) „Magnificat” intonierte Buzari „Quia respexit”, das Antensteiner diesmal auf dem Cembalo begleitete, bevor die Orgel erneut zum Einsatz kam.

„Meine Seele erhebt den Herrn” aus Johann Sebastian Bachs (1685 - 1750) „Schülerchorälen” spielte Antensteiner beeindruckend, und das Finale des ansprechenden Konzerts im Zeichen des Marienmonats Mai stellten Kompositionen von César Franck (1822 - 1890) dar. Nach dem instrumentalen „Pastorale” (op. 19) aus „Six Pièces” sang das „Ave Maria”, welches als Schlusspunkt den euphorischen Applaus der begeisterten Zuhörer nach sich zog.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert