Donnerberger Gesprächskreis als Sicherheitsforum

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Stolberg/Eschweiler. Traditionsgemäß richtet die Donnerbergkaserne mit dem Europaverein GPB im Rahmen des Eschweiler Europaforums ein Sicherheitsforum aus. „Flüchtlings- und Migrationslage in der Euregio Maas-Rhein – Am Ende einer langen Reise“ ist das Thema des nächsten Donnerberger Gesprächskreises am Donnerstag, 21. Mai, zu dem der Europaverein GPB einlädt.

Referent ist Polizeikommissar Knut Paul, Pressesprecher der Bundespolizei-Inspektion Aachen. Beginn ist um 17.30 Uhr im Offiziersheim der Donnerbergkaserne an der Birkengangstraße 140.

Derzeit steht die europäische Migrationspolitik auf dem Prüfstand. 900 Menschen, so die Angaben der Vereinten Nationen, starben allein von Januar bis heute bei dem Versuch, Europa über das Mittelmeer zu erreichen. 900 Tote in knapp vier Monaten – das seien mehr als zehnmal so viele wie noch im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres. Und das, obwohl die Zahl der Reisenden zumindest auf der Hauptroute nach Italien etwa gleich geblieben sei. Das Mittelmeer sei in den vergangenen Monaten kein sicherer Ort geworden, sondern ein noch gefährlicherer. Ursprünglich war zum Thema Triton, das Mare Nostrum abgelöst hat, ein Gesprächspartner aus Italien eingeladen. Die Gespräche verzögern sich. Dieser Gedanke lenkte die Aufmerksamkeit auf die Euregio: Wie wirken sich die europäischen Programme auf unsere Region aus?

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