Stolberg-Donnerberg - Donnerberg: Nahversorgung bleibt erhalten

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Donnerberg: Nahversorgung bleibt erhalten

Von: -jül-
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Norbert Schwarzer führt nun als selbstständiger Kaufmann den Edeka-Markt in der oberen Steinfurt.

Stolberg-Donnerberg. Gerüchte über eine mögliche Schließung kursierten immer wieder. Aber die Nahversorgung in diesem Einzugsbereich von Donnerberg und Unterstolberg bleibt weiterhin gesichert.

Bei der Ansiedlung von Kaufland wurde der 1992 eröffnete Edeka-Markt an der oberen Steinfurt ebenso infrage gestellt wie sich in den vergangenen Wochen Nachrichten über einen Rückzug von Dirk Endt, der den Markt seit dem Jahr 2000 führt, verbreiteten.

Endt, der schwerpunktmäßig im Raum Wegberg / Mönchengladbach weitere Edeka-Märkte betreibt, möchte sich auf diese Filialen konzentrieren. Das sagt Norbert Schwarzer. Der 54-Jährige betreibt jetzt in Partnerschaft mit Dirk Endt den Donnerberger Markt, der nun auch unter dem Namen Schwarzer firmiert.

Nobert Schwarzer stammt aus Oberhausen, machte Abitur und ist mittlerweile seit 35 Jahren im Lebensmitteleinzelhandel tätig. „Bereits meine Mutter war in den 50er Jahren Filialleiterin eines kleinen Konsums gewesen und ich habe als kleiner Junge am liebsten mit dem Kaufladen gespielt“, erzählt Schwarzer.

Der 54-Jährige war vor seiner Zeit bei der Edeka in mehreren verantwortlichen Positionen großer SB-Warenhäuser im Ruhrgebiet tätig, familiäre Gründe zogen ihn dann aber in Richtung Eifel, wo er in Roetgen sein neues zu Hause gefunden hat.

Eine berufliche Etappe führte ihn nach Alsdorf, wo sein Bruder ein Unternehmen führte, das später in den Norden umsiedelte. Für Norbert Schwarzer die Gelegenheit, in die Lebensmittelbranche zurückzukehren. Und das nicht wieder bei Großmärkten, sondern eher an der Basis: „Ich liebe den Kontakt mit den Kunden“, sagt Schwarzer überzeugend. Sein Weg führte ihn in die Unternehmensgruppe Endt; und bereits seit eineinhalb Jahren engagiert sich Norbert Schwarzer als Marktleiter auf dem Donnerberg, wo er nun den Markt als selbstständiger Kaufmann führt und auf die Logistik der Endt-Gruppe zurückgreifen kann.

In den letzten Wochen ist der 1000 Quadratmeter große Markt renoviert und energetisch modernisiert worden. 24 Mitarbeiter gehören zum Team. „Man geht abends geschafft, aber glücklich nach Hause“, freut sich Schwarzer darüber, sich in einem überschaubaren Markt mit direktem Kontakt zum Kunden engagieren zu können.

Mit Blick auf die Erschließung neuer Wohngebiete auf dem Donnerberg ist Schwarzer zuversichtlich, die Nahversorgung in dem Quartier auch in Zeiten des verschärften Wettbewerbs weiter sichern zu können.

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