Stolberg-Donnerberg - Donnerberg hofft auf vorderen Platz bei „Unser Dorf hat Zukunft“

Donnerberg hofft auf vorderen Platz bei „Unser Dorf hat Zukunft“

Von: Sonja Essers
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Freuen sich: Kunibert Matheis, Carsten Nellißen, Franz-Josef Haselier, Carolin Sieven und Hans-Josef Schneider (v.l.). Foto: Matheis

Stolberg-Donnerberg. „Viele wissen nicht, wie toll es auf dem Donnerberg ist“, sagt Kunibert Matheis. Er und seine Mitstreiter sind davon überzeugt, dass die Mischung aus Stadtnähe und Naherholung in Zukunft nicht nur zahlreiche junge Familien anlocken und begeistern wird, sondern auch die Jury des Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“.

Zum zweiten Mal nimmt die Interessengemeinschaft Donnerberger Vereine (IGDV) an dem Wettbewerb der Städteregion teil. Vor drei Jahren reichte es für den 5. Platz. Und in diesem Jahr? „Ich erhoffe mir, dass wir sehr gute Chancen haben“, sagt Matheis. Schließlich habe sich die Truppe, zu der auch Carolin Sieven gehört, ausgiebig auf den Wettbewerb vorbereitet und aus den Fehlern vom letzten Mal gelernt.

Vor drei Jahren nahmen die Donnerberger die Jury mit auf eine Rundfahrt durch ihren Ortsteil. Das sei allerdings nicht die ideale Lösung gewesen. „Beim letzten Mal gab es zu viel Präsentation. Aber die Jury möchte viel mehr sehen und bereisen“, sagt Matheis. In diesem Jahr sollen deshalb Referenten an den verschiedenen Stationen dafür sorgen, dass es nicht langweilig wird.

Nahversorgung gewährleistet

Immerhin habe der Donnerberg viel zu bieten und das will man der Jury auch zeigten. Dazu zählen unter anderem vier Kindergärten – der fünfte ist in Planung – sowie eine Grundschule und zwei weiterführende Schulen. Auch die Nahversorgung sei mit Supermärkten, Metzgereien, Bäckereien und Ärzten gewährleistet.

Ein weiterer Pluspunkt seien die Freizeitangebote. Jugendtreffs, Spielplätze, eine Grillhütte sowie Seniorentreffs und Sportvereine würden keine Langeweile aufkommen lassen. „Hier gibt es für junge Familien und ältere Menschen Angebote. Das findet man nicht überall“, sagt Matheis.

Ende letzten Jahres diskutierten er und die weiteren Mitglieder der IGDV darüber, ob sie erneut an dem Wettbewerb teilnehmen. Das Ergebnis fiel positiv aus. „Das ist ja auch eine super Chance unseren Stadtteil bekannter zu machen“, sagt Carolin Sieven. Auf eine Analyse der Stärken und Schwächen des Ortsteiles folgte die Einteilung der Mitstreiter in verschiedene Gruppen. In den vergangenen Wochen arbeiteten sie Themen heraus, die die Jury bei ihrem Besuch Mitte September begeistern sollen.

Eines davon ist das Neubaugebiet Stadtrandsiedlung, ein weiteres die sogenannte Gehlens Kull. Die Hauptattraktion sei jedoch das Dorfgemeinschaftshaus, das in Zukunft in der ehemaligen Gaststätte Friederichsecke entstehen soll. „Beim letzten Mal hat die Jury kritisiert, dass es ein solches Haus nicht gibt“, sagt Matheis.

Daran habe man mittlerweile gearbeitet. In der Vergangenheit hat die IGDV bereits bei den Vereinen nachgefragt, wie groß das Interesse sei und wer das Dorfgemeinschaftshaus nutzen würde. Die Resonanz war überaus positiv. „An jedem Tag wäre das Dorfgemeinschaftshaus belegt“, sagt Sieven. Auch sie fühlt sich auf dem Donnerberg wohl. „Die Vereinsstruktur ist erstaunlich. Wir haben eine sehr aktive Gemeinschaft“, sagt Sieven.

Sie und Matheis sind guter Dinge, dass ihr Programm der Kommission gefallen wird. Das haben sie unter das Motto „Bleib' auf der Höhe! Wohnen und Leben auf dem Donnerberg“ gestellt.

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