Dirk Esser holt sich die Sechs-Stunden-Wertung

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
24-stundenteam
Das erfolgreiche Vierer-Team mit Ralf Gräf, Julia Almus sowie Friedrich und Jan Kaliciak (v.l.)

Stolberg-Vicht. Drei Teilnehmer stellte das Vichter Mountainbike Team JJ Zweiradsport für die 24-Stunden-Weltmeisterschaft in der Oberpfalz. Das Gelände der Maxhütte von Sulzbach-Rosenberg war der Schauplatz des einzigartigen Sportspektakels „Bike on Fire”.

Laute Musik und Lichteffekte belebten die alten „Geisterhallen” der längst stillgelegten Hütte und Feuerschlucker und Flammenkünstler brachten den erloschenen Hochofen zum Brennen. Die Gänsehaut-Atmosphäre war nicht nur für tausende von Zuschauern zu spüren, sondern auch für die Fahrer ein besonderes Erlebnis.

Diese absolvierten einen 7,1 Kilometer langen Rundkurs durch enge Waldpassagen, über ruppige Wiese und durch die alten Hallen der Hütte. Steile Holzrampen, Treppen und eine Stahlröhre mussten von den Aktiven gemeistert werden, die ihr Material gut an die Gegebenheiten der staubigen Maxhütte anpassen mussten.

Innerhalb der 24-Stunden-WM wurde auch eine Sechs-Stunden- Wertung gefahren. An dieser nahm Dirk Esser vom Stolberger Team JJ Zweiradsport als Einzelfahrer teil. Um seine Konkurrenten einschätzen zu können, wollte Esser das Rennen schnell angehen.

Es gelang ihm, das Feld der Sechs-Stunden- Sonderwertung zu dominieren und früh hatte er einen Abstand von etwa neunzig Sekunden herausgefahren. Nach drei Stunden wurde Esser von starken Rückenschmerzen geplagt, doch seine zu diesem Zeitpunkt bereits komfortable Führung ließ ihn die restliche Distanz überstehen. Am Ende siegte er bravourös mit einer Runde Vorsprung und kam gut zehn Minuten vor dem Zweitplatzierten ins Ziel.

Zu einem Vierer-Mixed-Team hatten sich Jan Kaliciak und Ralf Gräf vom Team JJ mit Julia Almus und Friedrich Kaliciak, Team Cratoni, zusammenschlossen. Abwechselnd fahrend absolvierten sie die vollen 24 Stunden. Nach einem extrem spannenden Kopf-an-Kopf Rennen trafen sie bei der Siegerehrung auf ihren Kollegen Esser, denn das Vierer Team JJ/Cratoni harmonierte über die gesamte Rennlänge sehr gut und schaffte es „aufs Treppchen”.

Im Vichter Team JJ war die Freude über den dritten Platz bei der 24-Stunden-WM und den Sieg in der Sechs-Stunden-Wertung riesig, denn für das Team zeigt die Leistungskurve in diesem Sommer einen stetigen und steilen Anstieg.
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