Stolberg - Dienst im harten Winter geht ins Geld

Dienst im harten Winter geht ins Geld

Von: -jül-
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Der Winterdienst war im vergangenen Jahr in weiten Teilen Deutschlands ganz besonders gefragt. In Stolberg ist dadurch ein großes finanzielles Loch entstanden.

Stolberg. Der vergangene Winter war bis Ende April so hart, dass das Technische Betriebsamt in erheblichem Maße mehr externe Unternehmen um eine Mitarbeit bitten musste. Eine Unterstützung, die ins Geld geht.

Immerhin 227.489 Euro wurden für Fremdleistungen ausgegeben. In den Jahren zuvor reichten dafür 90.000 bzw. 75.000 Euro aus. Außerdem wurde für gut 90.000 Euro Streugut (Vorjahre 102.380/46.654 Euro) eingekauft. Das macht unter dem Strich für dieses Frühjahr bereits ein Aufwand von 317.000 Euro, der somit höher als erwartet rangiert: Mehr als die Hälfte aller bisher erforderlichen Mittel wurden schon für den Winterdienst ausgegeben, so dass der geplante Jahresansatz nicht ausreichen dürfte.

Bei Grünflächen einsparen

Hinzu kommen weitere Kosten für Verbrauchsmaterialien, die zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit bei Spielplätzen, Kindergärten & Co. benötigt werden. Um weiterhin die Unterhaltung und Instandsetzung im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht nachkommen zu können, benötigt das Technische Betriebsamt eine Finanzspritze in Höhe von 325.000 Euro, die der Hauptausschuss morgen bereitstellen soll.

Die Deckung dieser Ausgabe soll durch Einsparungen an anderer Stelle im Budget des Technischen Betriebsamtes erfolgen: Bei der Unterhaltung von Grünflächen, Straßen und sonstigem Vermögen stehen noch Mittel bereit.

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