Stolberg - Die Zukunft Stolbergs wird präsentiert

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Die Zukunft Stolbergs wird präsentiert

Von: Jürgen Lange
Letzte Aktualisierung:
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Noch in diesem Jahr soll die Umgestaltung des Kaiserplatzes angepackt werden. Er soll schön bleiben, aber den Bürgern mehr Nutzungsmöglichkeiten und Aufenthaltsqualität bieten. Neben Stolberg beteiligen sich aus der Region nur noch Aachen, Baesweiler, Düren und Euskirchen am „Tag der Städtebauförderung“. Foto: J. Lange

Stolberg. Er ist eine Premiere und die Kupferstadt ist gleich zum Auftakt mit von der Partie: Am Samstag, 9. Mai, wird deutschlandweit der „Tag der Städtebauförderung“ erstmals begangen. Alljährlich soll nun auf Initiative des Bundes, der Länder und der Kommunen die Städtebauförderung als wesentliches Element der Entwicklung von Städten und Stadtteilen einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt werden. Damit wollen es die Stolberger nicht bewenden lassen.

„Bei uns können sich die Bürger aktiv in die Zukunftsprojekte unserer Stadt einbringen“, betont Tobias Röhm. Dabei verweist der Technische Beigeordnete nicht nur auf die bereits durchgeführten Planungswerkstätten zur Gestaltung von Stadtrandsiedlung und Kaiserplatz, sondern auch auf die Möglichkeit am 9. Mai in Gesprächen mit Architekten und Landschaftsplanern eigene Ideen aktiv einbringen zu können in die weitere Stadtentwicklung.

Während bisher viel geredet wurde über die Konzepte zur Umgestaltung der Innenstadt, ist für den Normalbürger im Stadtbild selbst noch nicht viel zu sehen, weiß Röhm. „Aber mit der Neugestaltung der Talachse steht die Kupferstadt vor einer der umfassendsten städtebaulichen Veränderungen ihrer Geschichte“, sagt Tim Grüttemeier. „Gefördert wird die Innenstadtsanierung durch das Programm „Stadtumbau West“ mit einem Gesamtvolumen von über zehn Millionen Euro“, erläutert der Bürgermeister. Dabei erstreckt sich das Sanierungsgebiet auf einer Länge von gut 1,5 Kilometer, hat eine Größe von 28,5 Hektar und umfasst mit den Stadtteilen Ober- und Unterstolberg rund 13.200 Einwohner.

Während die Planungsphasen der ersten Projekte bereits beendet sind, soll der „Tag der Städtebauförderung“ der offizielle Startschuss zur Umsetzung sein. Außerdem erlebt die Premiere eine weitere Neuauflage: Mitten im Steinweg wird das Büro für das neue Quartiersmanagement eröffnet, das die über mehrere Jahre andauernde Sanierungsphase begleiten und als Anlaufstelle für Interessierte und Engagierte dienen soll.

Ziel des gesamten Entwicklungskonzeptes für die Talachse der Innenstadt ist es, den „heute deutlich erkennbaren funktionalen und städtebaulichen Mängeln zu begegnen“, erläutert der Technische Beigeordnete. Ablesbar sind sie an Leerständen, einer Vernachlässigung des öffentlichen Raumes, der privaten Bausubstanz und einer mangelnden Wohnumfeld- und Aufenthaltsqualität. Zudem sei die Gestaltung von Plätzen und Freiflächen „nicht mehr zeitgemäß“, so Röhm. All dies soll in den nächsten Jahren angepackt und der Kupferstadt zu neuer Blüte verholfen werden. So soll im Rahmen der Neugestaltung die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt gesteigert und die Bevölkerung beteiligt werden am Weg in die neue Stolberger Zukunft. Dabei trifft es sich gut, dass am 9. Mai auch die Kunstausfahrt „Art-Tour de Stolberg“ bereits zum sechsten Mal Besucher aus nah und fern in die Galerien und Ateliers der Kupferstadt locken wird.

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