Die Vorteile der Elektromobilität erfahren

Von: Dirk Müller
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Der städtische Klimaschutzmanager Georg Trocha (rechts) und der Technische Beigeordnete, Tobias Röhm, testen das E-Mobil wie rund 70 Verwaltungsmitarbeiter in den nächsten drei Wochen. Foto: D. Müller

Stolberg. Drei Wochen lang testen jetzt rund 70 Mitarbeiter des städtischen Dezernats III für Infrastruktur und Stadtentwicklung ein Elektromobil.

Einerseits sollen sie wie schon bei den Pedelec-Testwochen die Vorteile der umweltfreundlichen Fortbewegung kennenlernen, erklärt Georg Trocha, Klimaschutzmanager der Kupferstadt: „Wir möchten das Thema praktisch erfahrbar machen. Das E-Mobil, das wir in Kooperation mit der Energie- und Wasserversorgung GmbH und der Firma Pfennings, die das Parkhaus im Zentrum betreibt, testen, ist ein Fünftürer mit 150 Kilometer Reichweite. Je mehr Menschen erkennen, dass es sich um ein vollwertiges Auto handelt, desto größer wird sicher das Interesse an der Elektromobilität werden.“

Andererseits sei es durchaus auch ein Thema für die Stadtverwaltung selbst, denn „Mitarbeiter der Verwaltung fahren dienstlich im Jahr etwa vier Mal um die Welt“, beschreibt Andreas Pickhardt, Leiter des Amts für Stadtentwicklung und Umwelt. Neben Fahrten zur Bezirksregierung und zur Städteregion würden viele Fahrten innerhalb Stolbergs anfallen, sagt der Technische Beigeordnete Tobias Röhm: „Beim Jugendamt geht es zum Beispiel um Hausbesuche.

Im Technischen Dezernat III sind Fahrten zu Baustellen an der Tagesordnung. Die Mitarbeiter rücken vom Bauantrag bis zur Bauabnahme immer wieder aus, um die Maßnahmen zu begleiten“, führt der Dezernatsleiter aus.

Im Rahmen des bundesweiten Projektes „Mobil.Pro.Fit“ werde die Kupferstadt noch in diesem Jahr ein Mobilitätsmanagement-Konzept für die Verwaltung erarbeiten, in das auch die Ergebnisse des E-Mobil-Tests und der Pedelec-Testwochen einflößen, erläutert Trocha. „Auf Basis dieses Konzepts werden wir Maßnahmen empfehlen und den politischen Gremien vorlegen.“

Allerdings sollten bisher geleistete Fahrkostenerstattung und etwaige Anschaffungs- wie Unterhaltskosten von E-Mobilen nicht 1:1 gegengerechnet werden, sind Röhm, Pickhardt und Trocha sich einig.

Weil: „Elektromobilität, die mit erneuerbaren Energien angetrieben wird, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. Es ist Fortbewegung ohne CO2-Ausstoß, bei der zudem Feinstaub- und Lärmemissionen absolut minimiert werden. Diese Verbesserung des Stadtklimas und damit der Lebensqualität der Menschen in Stolberg hat einen hohen Wert, der in die Rechnung mit einfließen sollte“, bekräftigt der Klimaschutzmanager.

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