Stolberg - Die Stadtbibliothek ist kein Ort „nur” zum Lesen

Die Stadtbibliothek ist kein Ort „nur” zum Lesen

Von: Leona Otte
Letzte Aktualisierung:
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Höchste Konzentration: Bei den Bastelstunden in der Stadtbibliothek ist der Kreativität der Kinder keine Grenze gesetzt. Foto: L. Otte

Stolberg. Nicht jedes Kind hat die Chance, während der Ferien in den Urlaub zu fahren, daher bleibt der Traum von Sonne, Strand und Meer so manchem verwehrt. Trotzdem ist die individuelle Feriengestaltung von Bedeutung: Es ist deutlich zu erkennen, dass der Andrang bei dem wöchentlichen Basteln in der Stadtbibliothek größer ist als sonst.

Alle Hände voll zu tun

Jana Costantini, Mitarbeiterin in der Jugendbücherei, hat alle Hände voll zu tun und betreut die Kinder beim Malen, Schneiden und Kleben. Heute werden Tischtennisschläger gebastelt und diese stellen eine echte Herausforderung dar.

„Zuerst einmal brauchen wir eine Schablone”, sagt die Bibliothekarin. Die Kinder tauchen ab in eine kreative Welt, dabei nehmen sie das, was um sie herum passiert, nur noch bedingt wahr.

„Es macht super viel Spaß, weil man hier viele neue Freunde trifft und eine Beschäftigung hat”, sagt Stephanie Erkens. „Außerdem hat meine Freundin, die bei uns nebenan wohnt, eine Tischtennisplatte”, grinst die Neunjährige verschmitzt.

Dabei werden Themen wie die Jahreszeiten berücksichtigt, aber auch immer wieder neue Anreize aus Büchern gesucht. „In erster Linie wollen wir auf uns aufmerksam machen, mit gemeinsamen Aktionen verbinden. Die Bücherei soll dabei ein Ort sein, den die Kinder als schön erleben”, so Costantini.

Welt der Bücher öffnet sich

Die Tischtennisschläger nehmen langsam Gestalt an. Jedes Kind bekommt dazu einen Ball geschenkt und schon fangen die Ersten an, ihre Schläger zu testen. Die übrige Zeit entwickelt sich zur Sportstunde.

Und das wiederum geschieht ganz zum Vorteil der Stadtbibliothek, denn durch diese Art der Öffentlichkeitsarbeit öffnet sich den Kindern auch gleich die ganze Welt der Bücher.
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