Die Stadt setzt auf Wind

Von: -jül-
Letzte Aktualisierung:
8202310.jpg
Die Bundesnetzagentur hat eine Kapazität von 1000 Megawatt ausgeschrieben. Symbolfoto: Foto: Fredrik von Erichsen/dpa

Stolberg. Wenn auch nicht unmittelbar im Stadtgebiet, so aber doch mittelbar innerhalb der Region setzt die Stolberger Stadtverwaltung auf den Ausbau von Windernergie. Sie schlägt dem Stadtrat für seine Sitzung am 25. August vor, ein Beteiligungsvorhaben des Stolberger Energieversorgers, beim dem die Kupferstadt mit 14,26 Prozent zum größten kommunalen Gesellschafter zählt, zu unterstützen.

Die EWV wiederum hält fünf Prozent der Geschäftsanteile der Rurenergie GmbH, deren weitere Gesellschafter Kreis und Stadtwerke Düren sowie die S-Beteilgungsgesellschaft sind. Die Rurenergie ist u.a. mit 57,67 Prozent beteiligt am Solarpark Inden und zu 53,21 Prozent über die REA GmbH & Co. KG an der Projektgesellschaft Windpark Echtz beteiligt.

Die Rurenergie beabsichtigt eine Beteiligung an einem noch zu errichtenden Windpark nahe dem Linnicher Ortsteil Körrenzig. Dort sollen vier Windenergieanlagen vom Typ Enercon E92 mit einer Nabenhöhe von 138,4 Meter errichtet werden. Es wird eine Leistung von 2359 kW erwartet. Die Rurenergie möchte sich mit 60 Prozent – eine Investition von 1,2 Millionen Euro – an der Projektgesellschaft „Windenergie Körrenzig GmbH“ beteiligen.

Entsprechend der Gemeindeordnung müssen vor der Beteiligung der Rurenergie an eine solche Projektgesellschaft die kommunalen Gesellschafter zustimmen. Der Stadtrat soll die Vertreter Stolbergs in den Gremien der EWV anweisen, die notwendigen Zustimmungen abzugeben.

Beteiligt ist die EWV mit 6,58 Prozent auch an der Green Gecco GmbH & Co. KG, ein Gemeinschaftsunternehmen von 29 Stadtwerken und RWE, das in Deutschland und in der schottischen Grafschaft Argyl fünf On­shore-Windfelder betreibt.

Am Montag wollen sich führende Vertreter der Koalitionspartner CDU und SPD über das weitere Vorgehen in der unmittelbar im Stadtgebiet liegenden Standorte für Windenergieanlagen verständigen. EWV-Tochter Green GmbH hatte die Stadt um die Fortführung des Verfahrens zur Ausweisung von Konzentrationszonen gebeten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert