Die Retter in der Not erhalten ihre Belohnung

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Stolze Jubilare: 22 Männer umfasst die Feuerwehr-Gruppe, die eine Dienstzeit von 25 oder 35 Jahren vorweisen können. Sie erhielten des silberne bzw. goldene Ehrenzeichen des Landes NRW. Foto: T. Dörflinger

Stolberg. „Sie leisten einen unersetzlichen Beitrag zum Wohle unserer Stadt”, sagte Bürgermeister Ferdi Gatzweiler, als er den rund 480 Männer und Frauen dankte, die Stolbergs Freiwilliger Feuerwehr angehören.

Dass sich hinter den von Stadtbrandinspektor Toni Sturz vorgetragenen Zahlen viele Einzelschicksale und spektakuläre Einsätze verbergen, wurde gewahr, als anlässlich der Jahreshauptversammlung der Wehrleiter den Jahresbericht verlas.

So wurden die Männer und Frauen der Freiwilligen Feuerwehr in 2008 642 Mal alarmiert. Allein 93 davon waren Brandbekämpfungsmaßnahmen. Eine große Rolle spielten auch die so genannten Hilfeleistungen, die im Bereich der Menschen- und Tierrettung erfolgten sowie dazu beitrugen, das Sturm-, Öl-, Wasser-, Gas- und Verkehrsgefahren abgewendet werden konnten.

Um ihr hohes Einsatzniveau unter Beweis zu stellen und den veränderten Bedingungen anzupassen, waren wie Sturz betonte, zahlreiche Schulungen und Übungen erforderlich. Neu angeschafft hat die Wehr im vergangenen Jahr vier Tauchpumpen, zwei Meßgeräte die dem Strahlenschutz zu Gute kommen sowie zwei Hebekissen, die bis zu 40 Tonnen bewältigen können. Neben der Brandbekämpfung und der Unfallrettung waren die Männer und Frauen der Wehr auch gefragt, als bauaufsichtliche Fragen geklärt werden mussten, brandschutztechnische Beratungen erforderlich waren und Schulen, Kindergärten und Betrieben von der Arbeit der Wehr profitierten, als Brandschutz und Gefahrenabwehr auf dem Programm standen.

Beachtlich ist auch die Zahl der Rettungs- und Krankentransporte, die mit rund 3000 Einsätzen zu Buche schlagen. Ergänzt wird die Wehr durch zwei Musikkapellen, die sich Musik- und Spielmannszug nennen und bei öffentlichen Auftritten dafür sorgen, dass das kulturelle Leben der Kupferstadt bereichert wird.

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. Denn im Mai feiert die Feuerwehr ihr 125-jähriges Bestehen. Geplant sind neben der Veranstaltung von regionalen Leistungswettbewerben, ein Tag der offenen Tür sowie ein großer Zapfenstreich auf dem Kaiserplatz und ein Festumzug durch die Innenstadt. Wie Sturz verriet wird die örtliche THW-Gruppe dafür sorgen, dass das alte Rathaus anlässlich des Jubiläums-Zapfenstreichs in ein geheimnisvolles, rotes Licht getaucht wird.
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