Stolberg/Städteregion - Die Natur schützen: Beim Spaziergang auf Waldwegen bleiben

Die Natur schützen: Beim Spaziergang auf Waldwegen bleiben

Letzte Aktualisierung:
9184340.jpg
Wild und andere heimischen Tierarten sind grundsätzlich gut auf die Winterzeit vorbereitet. Der Körper der Tiere hat sich schon seit einiger Zeit darauf eingestellt. Viele Tiere tragen nun ein Winterhaarkleid, das die Körper ausreichend wärmt. Jetzt ist Rücksicht gefragt – von Hundehaltern wie von Radfahrern. Foto: stock/blickwinkel

Stolberg/Städteregion. Der erste Wintereinbruch hat vor gut einer Woche stattgefunden. Das Wild und auch alle anderen heimischen Tierarten sind grundsätzlich gut auf die Winterzeit vorbereitet. Die Körper der Tiere haben sich schon seit einiger Zeit darauf eingestellt.

Viele Tiere tragen nun ein Winterhaarkleid, das dank Luftisolation ausreichend wärmt. Tiere wie Eichhörnchen haben Wintervorräte angelegt, andere Tiere schlafen geschützt in Ihren Höhlen beziehungsweise Bauten.

Bei vielen Wildtieren verlangsamt sich der Stoffwechsel, und die Tiere bewegen sich auch weniger, um Energie ein zu sparen. Zudem verkleinert sich zum Beispiel auch noch der Pansen. Das Nahrungsangebot ist nicht mehr so vielfältig wie im Frühjahr oder Sommer. Damit kommen die Tiere grundsätzlich gut zurecht, um den Winter zu überstehen. Die angelegten Reserven und geänderten Verhaltensweisen tragen das ihre dazu bei. Ausnahmebedingungen wären hier nur Dauerfrost und anhaltend hohe Schneelagen, um von einer Notzeit zu sprechen. Dann wäre es für die Tiere schwer, noch Nahrung zu finden.

Immens wichtig für das Wild ist jedoch die Ruhe, die die Tiere benötigen. Jede Störung im Tagesverlauf kostet zusätzlich wertvolle Energie und schmälert als Folge die Reserven. Die Kreisjägerschaft Aachen appelliert daher an alle, die den Wald und die Natur in ihrer Freizeit nutzen, sei es beim Spaziergang mit dem Hund oder beispielsweise beim Ausflug mit dem Mountainbike, die gekennzeichneten Wege zu benutzen und nicht davon abzuweichen.

Extra angelegte Wildruhezonen, Wildwiesen und Bereiche rund um Salzlecken gehören besonders dazu. Hier finden die Tiere Rückzugsmöglichkeiten und können sich, wie beispielsweise das Rotwild an Salzlecken, mit wichtigen Mineralien versorgen.

Wenn hier Störungen auftreten, werden den Wildtieren überlebenswichtige Grundlagen für die Winterzeit genommen. Die regelmäßige Nahrungsversorgung wird unterbrochen, und das verlangsamte Herz-Kreislauf-System wird unnötig belastet – mit teilweise fatalen Folgen.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert