Die Nacht ins neue Jahr beschert der Feuerwehr jede Menge Arbeit

Von: -jül-
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Stolberg. Eine ausgesprochen ruhige Nacht für die Polizei, aber jede Menge Arbeit für die Feuerwehr bescherte der Silvesterabend den Helfern.

Als ausgesprochen brisant erwies sich eine Rakete, die gegen 0.55 Uhr das Dach eines Gebäudes an der Hostetstraße traf. Sie entzündete die Isolierung, die im Gebälk schwelte – ohne dass ein Feuer offen ausbrach, berichtete die Feuerwehr am Morgen.

Der Schwelbrand bescherte den Helfern ebenso viel Arbeit wie ein Flächenbrand im Naturschutzgebiet am Schlangenberg, das kurz nach Mitternacht ebenfalls von Feuerwerkskörpern entzündet worden war.

Den ersten von insgesamt 13 Einsätzen in der Silvesternacht verzeichnete die Feuerwehr bereits gegen 19.50 Uhr, als Unrat in einer Einfahrt an der Rathausstraße Feuer fing und einen abgestellten Pkw in Mitleidenschaft zu ziehen drohte. Im Laufe des Abends folgten zahlreiche kleinere Einsätze nach Mitternacht unter anderem an der Unteren Donnerbergstraße, Rhein-Nassau-Weg, Mittelstraße, „Auf der Heide“ sowie der „Münsterau“.

Dort, aber auch an anderen Stellen war es eine der beliebt gewordenen Raketen-Abschussbatterien, die für den Einsatz verantwortlich waren. Diese neigen nach „getaner Arbeit“ dazu, sich selbst zu entzünden – oft nachdem sich die Benutzer nach dem Abschuss entfernt haben und ihre Utensilien unbeaufsichtigt am Straßenrand zurück gelassen haben.

Die Polizei musste gegen 3 Uhr einmal einschreiten, nachdem unverantwortliche Zeitgenossen die Glasscheibe eines Bushaltestellen-Unterstandes in Atsch am „Rehgrund“ zertrümmert hatten. Die Ermittlungen laufen.

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