Stolberg-Münsterbusch - Die „Mönsterböscher Jonge” machen blau

Die „Mönsterböscher Jonge” machen blau

Von: Heike Eisenmenger
Letzte Aktualisierung:
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Amüsierte Gäste und lachende Gesichter: Wenn die „Mönsterböscher Jonge” zur Kostümsitzung einladen, ist volles Haus garantiert. Foto: H. Eisenmenger

Stolberg-Münsterbusch. Tintenblau ist die Farbe Münsterbuschs - und das aus gutem Grund: Es ist nämlich die Farbe der Uniformen, die die „Mönsterböscher Jonge” tragen. Blaue Uniformen, die mit Weiß abgesetzt sind, um genau zu sein. Solchen blauen Tupfen gleich, mischten sich die Aktiven bei der großen Kostümsitzung am vergangenen Samstag im Münsterbuscher Jugendheim unter das Volk.

Blau war dann logischerweise auch die vorherrschende Farbe auf der Bühne. Die wiederum wirkte sehr stimmungsvoll, was daran lag, dass im Hintergrund flächendeckend ein Wandbild aufgespannt war. Das hatten die „Mönsterböscher Jonge” bereits für die vergangene Session anfertigen lassen.

Dieses Bühnenbild zeigt Gardisten und Mariechen der Karnevalsgesellschaft. Auch der geographische Bezug ist unverkennbar: Im Hintergrund ist das Schwungrad des Museums Zinkütter Hof zu erkennen.

Ein stimmungsvolles Bühnenbild, eine hochmotivierte Mannschaft mit Präsident Swen Heinrichs an der Spitze und ein Programm, das sich sehen lassen kann: Die jecken Zuschauer bekamen ein Programm nach bewährter Machart geboten. Tragende Elemente des Programms waren jede Menge Tanzeinlagen, Büttenreden und Live-Musik.

Der Beginn einer Sitzung ist ein neuralgischer Punkt: Wenn es hier hapert, ist die komplette Veranstaltung in Gefahr. Doch die Donnerberger Trompetenbläser zum „Aufwärmen” und Anheizen zu engagieren, war eine gute Entscheidung, denn die Musiker wissen, wie man die Menge mitreißt.

Mit Mariechen gesegnet

Mit Mariechen sind die Mönsterböscher Jonge reich gesegnet: Gleich vier junge Damen trainieren das ganze Jahr, um in der Karnevalszeit mit ihren Tänzen die Menschen zu erfreuen. Die Jüngste im Bunde ist Ann-Kathrin Kinkel, Jugendmariechen ist Jana Heinrichs. Die großen Mariechen heißen Saskia Hausberg und Michelle Wendland.

Kaum denkbar wäre eine Sitzung der Mönsterböscher Jonge ohne die „Hexen”, jenen jungen Frauen, die mit schmissigen Show- und Gardetänzen dem Fastelovvend humorvolles Leben schenken. Humoristische Einlagen sind auch das Metier von Alfred Wings aus Dürwiß. Als Büttenredner „Der Lange” zieht er seit Jahren durch die Säle und attackiert das Zwerchfell der bereitwilligen Gäste. Bei diesem Auftritt waren seine Scherze zwar stellenweise zotig, was vom Publikum jedoch keineswegs negativ aufgenommen wurde.

Rockige Untertöne

Wie man gute Laune verbreitet, wissen auch die „Inde Rebellen” mit schlafwandlerischer Sicherheit. Gemeinsam Karnevalslieder zu singen, diese dabei mit rockigen Untertönen zu versehen, war ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Zu den Gästen, die das Programm mitstemmten, zählten auch die „Lustige Reserve Eschweiler” sowie die „Erste Große” aus Stolberg. Letztere machte ihre Aufwartung mit Torsten I., dem Prinzen der Stadt. Mit seinem vor Energie strotzenden Hofstaat trällerte Torsten I. fröhlich ins Mikrofon - und das Publikum sang begeistert mit.

Zu den weiteren Gästen, die mit ihren unterhaltsamen Bühnenprogrammen den närrischen Abend bereicherten, zählten unter anderem „Da Jung met d´r Trööt” und „De Huusmester vom Bundesdaach”.

Das Schlussbild aber machten die Damen und Herren in der tintenblauen Uniform - die „Mönsterböscher Jonge”.
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