Stolberg-Gressenich - Die leuchtende Stadt an der Maas

Die leuchtende Stadt an der Maas

Von: Dirk Müller
Letzte Aktualisierung:
Rolf Minderjahns Computermonit
Rolf Minderjahns Computermonitor zeigt die leuchtende Stadt an der Maas mit dem neuen Bahnhof „Guillemins” - der erste deutschsprachige Lüttich-Stadtführer ist „made in Gressenich”. Foto: D. Müller

Stolberg-Gressenich. Wer auf den Spuren des Schriftstellers Georges Simenon (1903-1989) und seiner weltbekannten Romanfigur „Kommissar Maigret” wandeln will, muss das nicht unbedingt in Paris tun, wo der fiktive Kommissar die meisten Fälle aufklärte.

„Maigret wurde von einem Belgier erfunden; Simenon ist der berühmteste Sohn der Stadt Lüttich”, erläutert Rolf Minderjahn und zählt weitere Lütticher von Bedeutung auf, darunter den Maler der Renaissance Lambert Lombard (1506-1566), den Fürstbischof Ernst von Bayern (1554-1612) und den Industriellen John Cockerill (1790-1840), ein jüngerer Bruder von Charles James Cockerill, der einst die Industrialisierung in der Kupferstadt entscheidend vorantrieb.

Mit seinem bereits siebten Reisebuch geht der Gressenicher Belgien-Experte Minderjahn neue Wege: „Lüttich - Unterwegs in der leuchtenden Stadt an der Maas” ist sein erster reiner „City-Guide” und zugleich der erste Lüttich-Stadtführer in deutscher Sprache überhaupt. Jahrelang sei die Stadt touristisch auf ihren großen Flohmarkt „La Batte” reduziert worden, der inzwischen ein reiner Wochenmarkt ist. Lüttich befände sich allerdings längst im Aufbruch, und sei heute aus vielerlei Gründen sehr besuchenswert, betont Minderjahn: „Nie war die Stadt so sehenswert wie sie heute ist. Unter anderem machen Kultur, Kunst und Kulinarisches Lüttich zu einem urbanen Magneten direkt vor unserer Haustüre.”

Kirchenschätze

Museen, die über zwei Jahrzehnte geschlossen blieben, locken nun Interessierte ebenso an wie Kirchen- und Kulturschätze von Weltrang. „Hinzu kommen der neue von Santiago Calatrava entworfene TGV-Bahnhof Guillemins und viele andere Beispiele für innovatives Design - in Lüttich treffen Geschichte, Tradition und Moderne aufeinander”, sagt Minderjahn. Auch in anderer Hinsicht sei die Stadt im Wandel, Lüttich sei zwar nach wie vor frankophon, aber zunehmend dreisprachig; neben flämisch werde in Lüttich/Liège/Luik zunehmend auch deutsch gesprochen, so dass Sprachbarrieren kaum mehr existieren würden. Dass aus zwei bis drei Sehenswürdigkeiten früherer Zeiten in Lüttich mittlerweile weit mehr als 20 geworden sind, demonstriert Minderjahns Stadtführer.

Hinter der Titelseite, die beleuchtete Maasbrücken am Abend zeigt, finden sich Texte und 200 Farbfotos. Unter anderem werden Museen, Kirchen und Freizeitmöglichkeiten vorgestellt, Themen wie „Lüttichs Geschichte”, „Architektur und Interieur”, „Schokolade” und „Bier” werden behandelt sowie Gastro- und Einkaufstipps gegeben. Mit Routenplanern, Veranstaltungshinweisen und einem beispielhaft geplanten Wochenende eignet sich Minderjahns Stadtführer im handlichen Format sowohl für „Lüttich-Anfänger” als auch für „Lüttich-Profis”. „Aus den Anfängern werden ohnehin schnell Profis, denn wer einmal in Lüttich war, der fährt wieder hin, da die Stadt Besucher mit ihrem Charme schnell vereinnahmt”, ist der Autor sicher.

Im örtlichen Buchhandel ab sofort erhältlich

Der Stadtführer „Lüttich - Unterwegs in der leuchtenden Stadt an der Maas” von Rolf Minderjahn ist im Grenz-Echo Verlag erschienen und im örtlichen Buchhandel erhältlich. 144 Seiten, Umschlag mit Klappen, durchgehend vierfarbig illustriert, mit Stadt- und Übersichtskarte. ISBN: 978-3-86712-062-3.

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