Die Kupferstadt hat was zu bieten und zeigt das mit Stolz

Von: tol
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Der Arbeitskreis Tourismus und
Der Arbeitskreis Tourismus und die Infotafeln, die an fünf zentralen Stellen im Stadtgebiet aufgestellt werden. Foto: T. Lammertz

Stolberg. Das Konjunkturpaket machts möglich: Was die Stadt nicht mehr selbst für ihre touristische Infrastruktur leisten kann, übernehmen jetzt Bund und Land. Eine Finanzspritze von 90.000 Euro sorgt dafür, dass jahrelange Arbeit und viel, auch ehrenamtliches, Engagement nach rund vier Jahren zu sichtbaren Erfolgen führen - zum Paket „Touristische Beschilderung”.

Dieses Paket beinhaltet zunächst einmal die Willkommenstafeln an den „wichtigsten Ortseingängen” und das Fußgängerleitsystem in der Innenstadt. Beide sind bereits montiert. Dazu gesellen sich diese Woche fünf Infotafeln mit Stadtort­hinweisen und Informationen zu weiteren Sehenswürdigkeiten im Stadtgebiet. Sie werden am Hauptbahnhof, am Rathaus, an der Stadthalle, bei der Tourist-Information und an der Mühlener Kirche aufgestellt.

Schließlich entstanden Schilder zu 14 Objekten im historischen Altstadtkern der Kupferstadt mit historischen Bildern und Hinweistafeln zum „Altstadtrundgang” sowie die Wegweisung für die neue Vennbahn-Route, die vom Willy-Brandt-Platz über Breinig nach Kornelimünster führt und dort Anschluss an die Ravel-Route von Aachen nach Luxemburg finden wird. All diese Projekte entstanden in mühevoller Kleinarbeit, bei der sich die Stolberg-Touristik vor allem auf den fraktionsübergreifenden Arbeitskreis „Tourismus”, die Stadtführer und die Denkmalbesitzer verlassen konnte. Aber auch die Bahnhofsfreunde, so berichtet Birgit Engelen, die für die Layouts verantwortlich zeichnet, hätten sich geradezu „reingestürzt” in die Arbeit, die Engelen selbst sehr interessant fand: „Ich war froh, dass ich das machen durfte.”

In rund 30 Sitzungen, so berichtet Ratsmitglied Rolf Engels (SPD), sei über die Parteigrenzen hinweg „mit allen Fachleuten toll zusammengearbeitet” worden. Engels: „Die Arbeit hat sich gelohnt: für Stolberger und Touristen. Und es wird eine lebendige Sache bleiben müssen.” CDU-Ratskollege Ludwig Hahn pflichtet ihm bei: „Wir haben gemeinsam im Arbeitskreis viel bewegt.” Anders als das Tourismuskonzept, sei die Beschilderung mit Autowegweisern nicht förderfähig, betont Fachbereichsleiter Andreas Pickhardt. Und zu den Bedenken, die im Behindertenbeirat formuliert wurden - für Sehbehinderte sei die Beschilderung teilweise sehr ungünstig angebracht, und es habe bereits „unliebsamen Kontakt” mit den touristischen Wegweisern gegeben - merkt er an, dass jeder einzelne Schilderstandort genaustens unter die Lupe genommen werde. So habe man bereits Stunden draußen vor Ort verbracht, um alle nur denkbaren negativen Auswirkungen zu vermeiden.
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