Stolberg - Die Enten aus Valognes sind nicht zu stoppen

Die Enten aus Valognes sind nicht zu stoppen

Von: ds
Letzte Aktualisierung:
5739642.jpg
Mit dem Kecher fischten Mitglieder des Partnerschaftskomitees die Enten am Ziel wieder aus dem Wasser. Foto: D. Kinkel-Schlachter
5739860.jpg
Im Korso fuhren die Radfahrer aus Valognes und ihre Stolberger Freunde in die City ein. Vorneweg der Bürgermeister auf dem Foto: O. Hansen
5739628.jpg
Von der Brücke aus konnten viele Schaulustige verfolgen, welche der bunten Plastikenten nun besonders schnell von den Wellen den Vichtbach hinunter getrieben wurden. Foto: D.Kinkel-Schlachter

Stolberg. „Le canard parisien“, „rive droite“, „rive gauche“, „BVB 09“, „Echte Liebe Stolberg-Valognes“, „friends forever“ und eine normannische Ente mit Camembert und Calvados unter den Flügeln: Der kreativen Namensgebung und Gestaltung für das erste „Stolberger Entenrennen“ waren keine Grenzen gesetzt.

Und so wurden die gelben und pinken Plastik-Enten am Freitagabend während des geselligen Beisammenseins mit Abendessen im Pfarr- und Jugendheim Vicht bemalt und mit eben solchen Namen versehen. Anlässlich des Besuches der Radfahrer aus Valognes wollte das Partnerschaftskomitee Stolberg-Valognes am Samstag dieses erste Entenrennen auf dem Vichtbach veranstalten. Am Freitagnachmittag hatte Bürgermeister Ferdi Gatzweiler die Radsportler aus der Partnerstadt im Rathaus begrüßt. Die letzte Etappe der Radler bis ins Zentrum hatte der Bürgermeister zuvor auf dem Motorrad begleitet.

Nachdem Fatima Küsters den französischen Besuchern Stolbergs Altstadt mit einer Führung näher gebracht und Roland Fuchs den Gästen das Museum in der Torburg gezeigt hatte, konnte es endlich losgehen. Die Kinder, allen voran Clara Schmitz und Nora Fuchs, die die Enten am Vorabend verteilt hatten, konnten es kaum noch erwarten, die 100 „canards“ aus der beengten Wanne zu befreien und in den Vichtbach zu entlassen. „Seid standhaft“, gab Silke Schmitz den Entenfängern noch mit auf den Weg, als diese durch den „reißenden“ Vichtbach wateten.

Vom Startpunkt in Höhe der Brücke „In der Schart“ schwammen die Enten um die Wette. Manchmal verfingen sie sich in der Böschung. Nur kurze Zeit später erreichten die Plastikenten die „Pont de Valognes“ und wurden hier von Fatima Küsters, Stefan Schmitz (beide Partnerschaftskomitee) und Josef Braun vom RC Dorff mit Köchern wieder eingefangen. Alle wieder in die Wanne! „Wir haben uns auch eine Genehmigung von der unteren Wasserbehörde eingeholt – ganz offiziell. Das ist schon ein ernster Spaß, den wir hier betreiben“, sagte Komitee-Vorsitzender Schmitz lachend.

Der Auftakt ist gemacht. Die Idee des Entenrennens könnte ja fortgesetzt werden, etwa durch die Bürgerstiftung, um damit bei weiteren Entenrennen Geld für einen guten Zweck zu sammeln und gleichzeitig die schöne Stolberger Innenstadt zu beleben. Vielleicht dient die Auftaktaktion des Partnerschaftskomitees ja auch als Impulsgeber für weitere „Rennen“ auf dem Vichtbach.

Zwei Franzosen haben jedenfalls das Auftakt-Entenrennen gewonnen. Alain Bertrand und Jean Louis Saint dürfen sich damit über selbst gerösteten Kaffee und Museumsschnaps à la „Vogelsänger“ freuen. Am Sonntag startete der Trupp wieder Richtung Heimat. Auf das die Partnerschaft gestärkt in die nächste Runde gehen möge…

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert