Die Dorffer Kunstscheune bekommt Zuwachs

Von: Dirk Müller
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Anton Bris (v. l.), Daniela Althoff und Manfred Sponsel bilden das Team der Dorffer Kunstscheune, die als eine von 20 Stationen zur achten Kunstausfahrt „Art Tour de Stolberg“ einlädt. Foto: Dorffer Kunstscheune

Stolberg-Dorff. Wenn bei der achten Kupferstädter Kunstausfahrt „Art Tour de Stolberg“ insgesamt 20 Stationen zur freien Kunstschau einladen, ist die Dorffer Kunstscheune, Am Hahnenkreuz 23, zum zweiten Mal mit von der Partie und öffnet ihre Pforten am Samstag, 6. Mai, von 14 bis 20 Uhr und am Sonntag, 7. Mai, von 11 bis 18 Uhr.

Und diesmal mit „Zuwachs“, denn die Stolberger Künstlerin Daniela Althoff hat sich dem Kunstscheunen-Team angeschlossen. Im Außenbereich wird zudem der Monschauer Metallbaumeister und freischaffende Künstler Peter Henn Skulpturen zeigen. Die Kunstscheunen-Gründer Manfred Sponsel und Anton Bris präsentieren ebenfalls neue Werke.

Winterlandschaften im Frühling

Manfred Sponsel stellt zum Beispiel Winterlandschaften in Dorff aus, und auch manches Eifel-Motiv dürfte dem Betrachter bekannt vorkommen. Zudem beweist Sponsel mit neuen abstrahierten Werken seine kreative Vielfältigkeit. Die Malerei und die Plastiken von Anton Bris erkunden die Grenze zwischen gegenständlicher und abstrakter Kunst, und Daniela Althoff bereichert das Portfolio der Dorffer Kunstscheune jetzt mit ihrer expressiven Malerei.

Althoffs Farbgebung ist sehr intensiv, aber nicht plakativ oder aufdringlich geschweige denn verstörend. Thematisch stehen Menschen und ihre Beziehungen miteinander im Mittelpunkt von Althoffs expressiver Malerei. Symbole – teils auch religiöse – arbeitet die Künstlerin dabei oft unterbewusst in ihre Werke ein. Das Resultat sind ausdrucksstarke und kraftvolle Bilder, die hintergründig und manchmal auch originell bis subtil den Betrachter ansprechen und seinen Geist anregen.

Peter Henns künstlerische Ausbildung führte ihn zu Kunstmaler Paul Siebertz und an die Fachhochschule für Objektdesign in Aachen. Das Ansinnen seines Schaffens ist, dass der Mensch mit der Kunst in Dialog treten kann. Wenn Henn sagt, „meine Skulpturen sind am besten unter freiem Himmel aufgehoben, in natürlicher Umgebung“, dann scheint er in der Dorffer Kunstscheune genau richtig zu sein. Denn bei der „Art Tour de Stolberg“ zeigt der Künstler eine Serie beweglicher Installationen im Außenbereich.

Dialog von Mensch und Kunst

Die Plastiken aus Metall, Stoff hochwertiger Spiegelfolie ergänzen den Dialog zwischen Mensch und Kunst noch um die Komponente Kunst und Natur: Für die Bewegung der Installationen kann der Mensch ausschlaggebend sein, aber auch der Wind, und in den glänzenden Folien spiegelt sich nicht nur das historische Bruchsteingebäude vor der Dorffer Kunstscheune, sondern auch Wiese, Blumen, Sträucher, Bäume und Himmel in dem großzügigen Außenbereich. Mehr zur Ausstellung im Internet unter

www.kunstscheune-dorff.com

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