Stolberg - Die Demokratie-Werkstatt ist nun in Sozialen Medien vertreten

Die Demokratie-Werkstatt ist nun in Sozialen Medien vertreten

Von: Sonja Essers
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Jetzt auch in den Sozialen Netzwerken zu finden: das Projekt Demokratie-Werkstatt. Darum kümmert sich Judith Schuler, die als Ansprechpartnerin zur Verfügung steht. Foto: Sonja Essers

Stolberg. „Demokratie ist mehr, als wählen und gewählt werden. Demokratie bedeutet zusammen leben und auch voneinander profitieren“, sagt Judith Schuler vom Projekt Demokratie-Werkstatt. Dieses hat sich zum Ziel gesetzt, das Thema Demokratie lebendig zu gestalten. Was das bedeutet?

Menschen Mut machen und sie und ihre Ideen unterstützen, damit sich aus diesen eigenständige Projekte entwickeln, die nachhaltig sind. Das erste Projekt dieser Art soll bereits Anfang des kommenden Jahres starten: „Musik ohne Grenzen“ ist eine Kooperation zwischen Musikern und Teilnehmern des Integrationskurses der Stolberger Volkshochschule. In diesem stehen das Zusammenspiel von europäischer und arabischer Musik im Vordergrund, die in Improvisationen zusammenwachsen sollen.

„Wenn Musik harmoniert, dann harmonieren auch die Menschen, die sie machen, miteinander“, sagt Schuler. Die ersten Gespräche finden im Januar statt, Proben und Auftritte sollen folgen.

Seit Mitte Oktober gibt es das Projekt mittlerweile in Stolberg. Der Fokus liegt dabei vor allem auf den Stadtteilen Münsterbusch/Liester, Oberstolberg und Unterstolberg mit Mühle und Velau. Ziel sei es, vor allem dort die Begegnung von Menschen verschiedener Kulturen zu fördern, um dadurch die Grundlagen für ein gutes nachbarschaftliches Miteinander zu etablieren.

Und das könne auf verschiedene Weisen funktionieren, sagt Schuler. „Man könnte beispielsweise Feste organisieren. Das ist aber oft nicht nachhaltig genug. Mir würde es besser gefallen, wenn ein Projekt gleich auf mehrere Jahre angelegt ist“, sagt sie. Dabei müsse man allerdings darauf achten, dass man den Menschen keine Angst mache, dass sie sich auch über Jahre daran binden müssten.

Ein solches Projekt könnte ein interkulturelles Gärtnern sein, bei dem sich Menschen miteinander Blumen, Obst oder Gemüse anpflanzen. Doch nicht Judith Schulers Ideen sollen im Mittelpunkt stehen, sondern die der Stolberger. „Es geht darum, welche Ideen die Menschen mit ihren Stadtteilen verbinden und welche Visionen sie für ihre Stadtteile entwickeln“, sagt Schuler.

Seit neustem ist die Demokratie-Werkstatt auch in den Sozialen Medien vertreten. Auf diese Weise will Schuler mit den Stolbergern ins Gespräch kommen und sie bei der Entwicklung ihrer Ideen unterstützen. Außerdem sollen darüber auch die einzelnen Projekte begleitet werden. Wer Ideen hat, kann sich an Judith Schuler wenden. Sie ist per E-Mail an judith.schuler@nbh.de zu erreichen.

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