Die Belegschaft von Sekurit will „ein Zeichen setzen”

Von: kol
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Stolberg. Es ist nicht die Konfrontation, die die Mitarbeiter des Werks von Saint-Gobain Sekurit suchen, sondern das Gespräch. Und sie wollen ihr Anliegen einer breiten Öffentlichkeit deutlich machen.

Deshalb wird am Donnerstag um 17 Uhr vor dem Werkstor 1 des Autoglasscheibenherstellers ein Zeichen gesetzt, um gegen die geplante Entlassung von möglicherweise 80 Mitarbeitern zu protestieren.

„Wir wollen damit ein Zeichen setzen”, sagt Betriebsratsvorsitzender Peter Alt und verdeutlicht, dass es nicht das Ziel der Betroffenen sei, Krawall zu machen: „Unser Anliegen ist die Information, und wir sind natürlich gesprächsbereit.”

Für die kommende Woche will er sich deshalb auch zum Gespräch mit der Geschäftsleitung treffen, eine entsprechende Anfrage dieser liegt bereits vor. Doch heute werden erst einmal klare Worte gegen Stellenstreichungen am Stolberger Standort gesprochen.

Diese werden nicht nur von Alt selbst kommen, sondern auch vom stellvertretenden Bezirksleiter der Gewerkschaft IGBCE, Manfred Maresch, der als Arbeitnehmervertreter im Sekurit-Aufsichtsrat sitzt. Und Alt ist sich nicht nur der Unterstützung durch eigene Kollegen sicher, sondern auch der Kollegen aus Partnerwerken, zum Beispiel aus Herzogenrath, die sich angesagt haben.

„Auch die Politik will unser Anliegen unterstützen”, sagt Alt, dem bereits Zusagen von Bürgermeister Ferdi Gatzweiler, CDU, SPD und Linke vorliegen, die ihre Teilnahme ebenfalls angekündigt haben.

Die Polizei, bei der die Demo angemeldet ist, wird nach Aussage von Sprecherin Iris Wüster vor Ort entscheiden, ob der Parkplatz vor dem Tor ausreicht oder kurzfristig der Bereich zwischen Eisenbahn- und Prattelsackstraße gesperrt und der Autoverkehr umgeleitet werden muss.
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