Stolberg - „Die Aufbruchstimmung ist schon überall in Stolberg spürbar“

„Die Aufbruchstimmung ist schon überall in Stolberg spürbar“

Von: Dirk Müller
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Aktionen wie „Heimat Shoppen“ machen Stolberg für Geschäfte interessant. Um aber als Standort zu überzeugen, müssten mehrere Faktoren ineinandergreifen, meint der Einzelhandels-Stammtisch. Foto: D. Müller

Stolberg. Die Botschaft des Abends haben Frank Gilles und Nathalie Malekzadeh vom Amt für Wirtschaftsförderung kundgetan: „In Stolberg herrscht seit mehreren Monaten Aufbruchstimmung“, sagte Gilles beim Einzelhandels-Stammtisch der Gesellschaft für Stadtmarketing Stolberg (SMS).

Zwar würden mehrere Investoren und Interessenten für gewerbliche Ansiedlung noch in „Habachtstellung“ die positive Entwicklung in der Kupferstadt abwarten, aber „wir werden kurz- und mittelfristig erste Erfolge verzeichnen, und neue Geschäfte werden sich ansiedeln“, meinte Gilles.

Die Neugestaltung des Kaiserplatzes mit dort entstehender Gastronomie habe Signalwirkung für die Innenstadt. Einig waren sich alle Anwesenden darüber, dass jedoch mehrere Faktoren ineinandergreifen müssten: Ein attraktiveres Umfeld ermögliche höherwertigen Wohnraum, der die Kaufkraft in der Innenstadt steigern kann. Damit werde die Talachse für den Handel attraktiver, mehr Geschäfte würden sich ansiedeln. Andererseits würden Gastronomie und Geschäfte wiederum das Wohnumfeld attraktiver machen.

„Daher freuen wir uns, dass es auch bei der Stolberger Stadtparty am verkaufsoffenen Sonntag, 11. September, wieder die Aktion Heimat Shoppen geben wird“, sagte SMS-Sprecherin Barbara Breuer, und auch ihre Kollegin Marita Matousek zeigte sich voll des Lobes über die Aktion der IHK und unseres Zeitungsverlags: „Man sieht heute noch Stolberger mit den Heimat-Shoppen-Tüten durch die Stadt laufen.

Das will schon etwas heißen.“ Weitere verkaufsoffene Sonntage seien für den 5. Juni beim „Best of Stolberg goes“ und bei der Schmiedeweihnacht am 4. Dezember im Rahmen der Kupferstädter Weihnachtstage geplant.

Zuversicht, dass positive Effekte sich sukzessive einstellen, vermittelten übrigens nicht nur die Wirtschaftsförderer der SMS und ihren Gästen. Auch der Architekt Andreas Elsbroek, der das Quartiersmanagement Talachse leitet, sieht Stolberg auf einem guten Weg. Die Neugestaltungen von Kaiserplatz und Bastinsweiher, neuer hochwertiger Wohnraum im ehemaligen Victor-Kaufhaus und an der Drummen-Villa, neue Gastronomie auf dem Kaiserplatz seien erste wichtige Schritte.

Bei Maßnahmen zur Aufwertung des Umfelds könne das Quartiersbüro am Steinweg 73 behilflich sein. „Wir beraten im Rahmen der Städtebauförderung Immobilienbesitzer kostenlos hinsichtlich verschiedener Fördermittel und Abschreibemöglichkeiten bei Sanierungsmaßnahmen“, beschrieb Eslbroek, dass auch Verkauf oder Problemen mit Leerstand das Quartiersbüro der richtige Ansprechpartner sei.

Und Elsbroek berichtete vom neuen Verfügungsfonds, den die Kupferstadt eingerichtet hat. „Daraus zahlt die Stadt bei privat finanzierten Maßnahmen zur Verschönerung und Aufwertung der Innenstadt 50 Prozent der Mittel oben drauf.“ Bürger, Unternehmen, Vereine und Initiativen können ihre Ideen bei der SMS, dem Quartiersbüro oder dem Amt für Wirtschaftsförderung einreichen.

Das Stadtmarketing im Netz: www.sms-stolberg.de.

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