Die Atscher Schützen ehren ihre Meister

Von: dö
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Die Gewinner und Protagonisten der Atscher Schützen: Waltraud Quadflieg, Ortwin Moritz, Ellen Wittland, Hans-Rolf Funken, Hubert Wolkenar und Inge Aretz (v.l.). Foto: T. Dörflinger

Stolberg-Atsch. Als Schutzheiliger hat Sebastian, der römische Soldat und Märtyrer, dem Pfeile die Brust durchbohrten, viele Aufgaben. Er soll gegen die Pest helfen und ist unter anderem der Patron der Sterbenden, der Soldaten und der Schützenbruderschaften. Um ihn zu ehren, feierte jetzt die Atscher Schützenbruderschaft St. Sebastianus bereits sechs Tage vor dem eigentlichen Gedenktag ihr Patronatsfest.

Gestaltung erhielt das Patronatsfest durch einen Gottesdienst, eine Ehrung und ein gemütliches Beisammensein in der an der Rhenaniastraße gelegenen Gaststätte „Anitas Atscher Kegelstube“.

Den Gottesdienst in der Kirche St. Sebastianus hatte zuvor Pfarrer Hans-Rolf Funken zelebriert. Die musikalische Gestaltung hatte der Kirchenchor unter der Leitung von Hermann-Josef Schulte übernommen.

Im Rahmen des Gottesdienstes segnete Funken auch das so genannte Königssilber der Atscher Schützen. Das Königssilber ist eine mit Plaketten versehene große Kette, die von der amtierenden Atscher Schützenkönigin Josefine Kockartz bei festlichen Anlässen getragen wird.

Anschließend traf man sich in der eingangs erwähnten Gaststätte, wo Brudermeister Hubert Wolkenar die Ehrung der Vereinsmeister vornahm und außerdem die Gewinner der Wanderpokale bekannt gab.

Den dazu erforderlichen Schießwettbewerb hatte man Mitte Dezember im vereinseigenen Schießstand im Kellergeschoss der Mehrzweckhalle an der Jahnstraße durchgeführt. Der Wettbewerb erfolgte in drei Kategorien, nämlich „Senioren I, weiblich“, „Senioren II, weiblich“ und „Senioren I, männlich“.

Dabei wurden folgende Ergebnisse erzielt: 1. Waltraud Quadflieg, 440 Ringe und 2. Josefine Kockartz, 384 (Senioren I, weiblich). 1. Inge Aretz, 428; 2. Ingrid Keller, 424 und 3. Ellen Wittland, 411 (Senioren II, weiblich). 1. Hubert Wolkenar, 436; 2. Ortwin Moritz, 423 und 3. Peter Quadflieg, 408 (Senioren I, männlich).

Das höchste Ergebnis erzielte mit 440 Ringen Waltraud Quadflieg. Sie darf sich somit über eine Gravur mit ihrem Namen freuen, die dem Wanderpokal hinzugefügt wird.

Den seit 1981 bestehenden „Elisabeth-Eßmajor-Gedächtnispokal“ erhielt Ellen Wittland. Sie war beim 172. Schuss erfolgreich. Den 1998 gestifteten „Johann-Lahaye-Gedächtnispokal“ bekam Ortwin Moritz überreicht. Er hatte 137 Schüsse auf den „Holzvogel“ abgegeben.

Abgeschlossen wurde das Patronatsfest mit einem gemeinsames Essen und einer Spielerunde bei der es zahlreiche kleine Präsente zu gewinnen gab.

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