Deutsche und französische Schüler treffen Zeitzeugen

Von: ric
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Bei Berichten von Zeitzeugen des Zweiten Weltkrieges hörten die Stolberger Schüler und ihre Austauschpartner besonders aufmerksam zu. Foto: R. Peters

Stolberg. Warum das Goethe-Gymnasium den Titel „Europaschule“ trägt wurde in der letzten Woche ganz besonders deutlich, als rund 40 französische Schülerinnen und Schüler aus der Normandie nach Stolberg gereist waren, um eine Woche mit ihren Stolberger Austauschpartnern und deren Familien zu verbringen.

Fünf Tage lang absolvierten sowohl die Schülerinnen und Schüler der achten und neunten Klasse des Goethe Gymnasiums als auch ihre Gäste aus den Städten Montebourg, Sainte-Mère-Eglise und Vaast-la Houge gemeinsam ein abwechslungsreiches Programm. Neben gemeinsamen Unterrichtsbesuchen und einem Ausflug nach Aachen und Vogelsang arbeiteten die Teilnehmer an den verschiedensten Projekten.

Sprichwörter vergleichen

So verglichen sie französische und deutsche Sprichwörter oder recherchierten über die Hintergründe der deutsch-französischen Freundschaft, um Sprache, Land und Leute besser kennen zu lernen. Ein besonderes Highlight im geschichtslastigen Programm waren Zeitzeugengespräche, in denen Zeitzeugen aus der Region von ihren Erlebnissen und Erfahrungen während des Zweiten Weltkrieges berichteten. Auch beim Gegenbesuch in Frankreich, der im Mai stattfindet, wird ein großer Teil der Unternehmungen und Projekte mit dem Thema Geschichte zu tun haben.

Neben einigen anderen Austauschprogrammen hat das Goethe-Gymnasium ab diesem Jahr also auch die Möglichkeit, seinen Französischschülern den direkten Kontakt zur anderen Sprache und Kultur zu bieten. Dabei orientiert der Austausch sich an dem Gedanken des Europaschulkonzepts, nämlich den Schülerrinnen und Schülern vielfältige, internationale Begegnungen zu ermöglichen.

Bei den Schülern kommt diese Idee gut an, ob bei gemeinsamen Unternehmungen, Versuchen sich in der jeweils anderen Sprache auszudrücken oder bei von den Schülerinnen und Schülern selbst organisierten Abschlussfeiern.

„Wir hoffen, das Austauschprogramm mit der Normandie in den nächsten Jahren weiter führen zu können“, sagt Ute Dons, Leiterin des Austauschs und Lehrerin am Goethe Gymnasium und zeigt sich optimistisch: „Aber dadurch, dass die Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern in diesem Jahr schon so viel Interesse gezeigt haben, haben wir gute Hoffnungen, dass es in den nächsten Jahren weiter geht.“

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