Detektive ermitteln auf dem Donnerberg

Von: Tabea Weiss
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Die Kinder, die an der ersten Motto-Woche teilnehmen, spielen auf der Wiese vor dem Pfarrheim St. Josef und haben eine Menge Spaß. Foto: T. Weiss

Stolberg-Donnerberg. Gut gelaunte Kinder spielen auf der Wiese vor dem Pfarrheim von St. Josef Donnerberg. Die jugendlichen Betreuer sitzen entspannt auf der Bank und beobachten aufmerksam, wie die Kinder miteinander spielen.

Bereits am ersten Tag der Ferienspiele haben die kleinen Teilnehmer schon knifflige Aufgaben zu lösen – rund um das Thema Detektive, das Motto der ersten Woche der Ferienspiele der Kleinen offenen Tür (K.O.T.) Donnerberg.  „Die Kinder sollten ein Phantombild, einer von uns beschriebenen Person erstellen“, erklärte Jörg Beißel, Verantwortlicher für die Kinder und für die jungen, ehrenamtlichen Betreuer.

„Außerdem haben wir ein Spiel gespielt, das die Sinne unserer kleinen Detektive verbessern sollte“, fügt der 36-Jährige hinzu. Sogenannte Riech- und Schmeckdöschen wurden für die Detektive vorbereitet, die unter anderem mit leckeren Schnützereien wie Nutella und Zimt gefüllt waren.

Erschmecken und erriechen

Die Aufgabe bestand darin, den Inhalt entweder zu erschmecken oder zu erriechen. Dafür gab es dann auch echte Detektiv-Ausweise als Belohnung. „Es wird natürlich noch viele weitere tolle Programmpunkte geben, aber das Highlight dieser Woche wird, denke ich, die Rallye werden. Einer der Betreuer wird ,aus Versehen‘ verloren gehen, und die frischen Detektive haben die schwierige Aufgabe, ihn oder sie mit kleinen Hinweisen, die sie suchen müssen, wiederzufinden“, erzählt Beißel.

Auch für die zweite Woche hat die K.O.T. im Auftrag der katholischen Kirchengemeinde St. Lucia schon ein Programm auf die Beine gestellt. Es soll gebastelt und gebacken werden, was das Zeug hält. Hier wird kein Märchenschloss unerobert und kein Schatz unentdeckt bleiben, denn schließlich ist das Motto der zweiten Ferienwoche „Märchenland“.

Schmunzelnd verrät Beißel, dass auch für diese originelle Motto-Woche schon ein Highlight geplant sei – die Märchen-Olympiade. „Unser Ziel ist eigentlich, dass die Kinder hier Spaß haben und gerne wiederkommen. Selbstverständlich liegt es uns auch am Herzen, dass die Eltern zufrieden sind und uns ihre Kinder gerne wieder anvertrauen.

Eltern sollen auch zufrieden sein

In einem kleinen Bereich haben wir dieses Ziel in gewisser Weise auch schon erreicht. Es sind jedes Jahr eine Handvoll Kinder vom vorigen Jahr dabei, die sich freuen, wieder an unseren Ferienspielen teilnehmen zu dürfen“, erklärt Beißel stolz.

Der 36-Jährige betont jedoch, dass das ganz große Lob eigentlich den freiwilligen Betreuern zustehe. „Ohne die Helfer und ohne den Zuschuss von der Stadt würde das alles hier nicht klappen, und das wäre ein echtes Debakel. Schließlich sind die Ferienspiele bei uns nach 28-maligem Stattfinden schon Tradition.“

Bauliche Veränderungen

Für die Zukunft stünden bauliche Veränderungen bei der K.O.T an. „In diesem Jahr haben wir in der Detektiv-Woche bis zu 50 und in unserem Märchenland bis zu 35 Teilnehmer, die das Pfarrheim noch ziemlich auf den Kopf stellen werden, aber das tut uns allen mal gut, glaube ich. Die Kinder und Jugendlichen heutzutage haben kaum noch Zeit für sich selbst.“

Nach der Ferienbetreuung müssten die meisten der Betreuer oft so schnell, wie es geht, nach Hause, weil sie noch andere Pflichten hätten. „Manchmal habe ich das Gefühl, dass einige gar nicht mehr wissen, wo ihnen der Kopf steht“, sagt Beißel. Er hoffe, mit den Ferienspielen nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die Betreuer glücklich zu machen.

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