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Der Wandel rund um St. Lucia

Von: Toni Dörflinger
Letzte Aktualisierung:
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Stolberg. Ein Trümmerberg mitten in der Altstadt? Und den gleich unterhalb der Kirche St. Lucia? Um 1965 aber Realität. Denn aus dieser Zeit stammt das historische Vergleichsfoto, das Abbrucharbeiten an einer Baugruppe dokumentiert, die einst an der Ecke Burgstraße/Luciaweg lag.

Diese Gruppe bestand aus sechs Häusern unterschiedlicher Größe und Bauart. Ältestes Gebäude war ein keilförmiges Fachwerkhaus, das vermutlich noch aus den Anfängen des Burgdorfes Stolberg stammte und unmittelbar an der Einfahrt zum Luciaweg lag. Noch 1954 hatte Stolbergs berühmter Künstler Bert Stollenwerk dieses Fachwerkhaus in einem stimmungsvollen Sommerbild verewigt. In den frühen 1970er Jahren wurde die gesamte Baugruppe abgerissen. Man plante eine Verbreiterung von Burgstraße und Luciaweg. Heute befindet sich dort ein kleiner Parkstreifen und eine Brunnenanlage.

Auf dem in den 1960er Jahren entstandenen historischen Vergleichsfoto ist ein Trümmerberg abgebildet, der ein chaotisches Bild bietet. Aus einem Steinhaufen ragen Balken und andere Bauteile. Im Hintergrund – in Richtung Luciaweg – ist eine leere Fenstereinfassung zu sehen. Ein kleines Schild verbietet das Betreten der Baustelle. Erdgeschossteile dienen als Begrenzungsmauer. Vor dem Trümmerberg ist am Gehwegrand eine Plakatwand abgelichtet, deren zeittypische Werbung den Kauf von Zigaretten, Getränken und einer Frauenzeitschrift empfiehlt.

Offensichtlich hatte man zu diesem Zeitpunkt schon zwei Gebäude abgerissen: Unschwer zu erkennen an den Überresten der Erdgeschosse, wovon das rechte die Beschriftung eines Lebensmittelgeschäftes trägt: Schließlich waren in diesem Bereich kleine Läden ansässig, die Güter des täglichen Bedarfs anboten. Links ist ein weiteres Gebäudes abgelichtet. Dieser dreigeschossige Bau lag an der Treppe, die einst eine Verbindung zwischen der Burgstraße und dem Seiteneingang der Kirche St. Lucia herstellte.

Überreste dieser Treppe sind in veränderter Form heute noch dort zu sehen. Auch der Bau in ummittelbarer Nähe der Treppe wurde wie die oberhalb liegenden Bauten in den frühen 1970er Jahren beseitigt. Schon um 1912 hatte man in diesem Bereich Veränderungen geplant. Teile der aus sechs Häusern bestehenden Baugruppe sollten abgerissen werden, um eine Verbreiterung des Luciawegs zu erreichen und Fluchtlinien begradigen zu können. Dem entgegen stand aber ein von privater Hand geplantes Bauvorhaben. Anstelle des alten Fachwerkhauses sollte ein großer dreigeschossiger Neubau entstehen.

Dieses Bauvorhaben ist allerdings nicht realisiert worden. Noch weitere 60 Jahre sollten vergehen ehe eine Neuordnung in diesem Bereich möglich wurde. Nach dem endgültigen Abbruch der Althäuser, um 1965 hatte man offensichtlich den Abriss eingeleitet, diente eine ungeordnete Freifläche als Parkplatz. Im Rahmen der Altstadtsanierung in den 1980er Jahren änderte sich das. Die kleine Fläche wurde gepflastert und mit Parkstreifen versehen. Für zusätzliche Gestaltung sorgte eine Brunnenanlage, deren Herzstück eine historische Wanne ist, die einst der Metallveredlung gedient hatte. Im vergangenen Jahr wurde dieser Brunnen restauriert.

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