Der Trend geht zum Ja-Wort am Wochenende

Letzte Aktualisierung:
14994857.jpg
Gute Entscheidung: Mit Burg und Altstadt verfügt Stolberg über attraktive Locations für die Eheschließung. Deshalb steigen die Zahlen beim Stadndesamt. Foto: R. Gillessen

Stolberg. Die Entwicklung Stolbergs als Hochzeits- und Geburtenstadt in der Städteregion Aachen hält weiter an. So ist die Zahl der Eheschließungen in den vergangenen fünf Jahren von ehemals 200 auf rund 300 pro Jahr angestiegen.

Alleine am Wochenende um den 7. Juli gaben sich 18 Paare in Stolberg das Ja-Wort. Die Stadt überzeugt mit ihren Locations, wie der historischen Burg im Herzen der Stadt, dem Kupferhof Rosental und dem Trauzimmer im Alten Rathaus. Der in absehbarer Zeit neu gestaltete Kaiserplatz soll für Brautpaare noch bessere Möglichkeiten bieten, ihre Hochzeit in direkter Nähe des Rathauses zu feiern.

Insgesamt ist ein Trend zu mehr Wochenendtrauungen und mehr Flexibilität zu erkennen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Stolberger Standesamtes sind aus diesem Grund entschlossen, das in den vergangenen Jahren erarbeitete Profil weiter zu schärfen. So wurde im vergangenen Jahr unter anderem mit einer jungen ortsansässigen Werbeagentur eine neue Hochzeitsbroschüre aufgelegt, die unter anderem im Rathaus ausliegt. Zusammen mit dem Stolberger Amt für Wirtschaftsförderung und mehreren privaten Anbietern wird am Sonntag, 3. September, eine Hochzeitsmesse im Museum Zinkhütter Hof ausgerichtet. Auch das Standesamt wird dort mit einem eigenen Infostand vertreten sein.

Gute Entwicklung

Mit Blick auf die Geburtenentwicklung zeigen die Werte ebenfalls nach oben. Direkt Anfang Juli wurde die 820. Geburt im neuen Servicebüro des Standesamtes im Bethlehem Gesundheitszentrum angemeldet. Das Standesamt und die Geschäftsführung des Krankenhauses rechnen in diesem Jahr mit rund 1650 Geburten. Im Jahr 2013 erblickten in Stolberg zum Vergleich „nur“ 1190 Kinder das Licht der Welt. Für das Jahr 2018 werden rund 1800 Geburten prognostiziert, was einer Steigerung von 50 Prozent innerhalb von fünf Jahren entspricht. Ein großer Teil dieses Anstiegs ist gewiss auf die Schließung der Geburtsstation im Eschweiler St. Antonius Hospital zurückzuführen.

Aufgrund der steigenden Geburtenzahlen wurde kürzlich mit dem Bau eines neuen Kreissaaltraktes auf dem Hof des Stolberger Krankenhauses begonnen. Bis Ende des Jahres sollen dort sechs hochmoderne Kreißsäle errichtet werden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert