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Der Steinbruch ist nicht zu laut

Letzte Aktualisierung:

Stolberg. Die Lärmmessung im Steinbruch Breinig/Kornelimünster hat ergeben, dass die Werte unterhalb der Höchstgrenze liegen. Ein Gespräch mit allen Beteiligten soll es im Januar geben.

Nach einigen Beschwerden von Anwohnern hatte das Umweltamt der Städteregion Aachen am 26. November eine Lärmmessung im Steinbruch Kornelimünster/Breinig durchgeführt. Die dabei gemessenen Werte lagen, wie jetzt mitgeteilt wurde, deutlich unter der zulässigen Höchstgrenze.

Die Auswertung der sogenannten Schallimmissionsmessung durch das städteregionale Umweltamt kam zu folgendem Ergebnis: Der am nächstgelegenen Wohnhaus in Breinig zulässige sogenannte Immissionsrichtwert von 55 Dezibel (dB) wird nicht nur eingehalten, sondern mit 48 dB deutlich unterschritten. Dies gilt auch für den Fall, wenn alle Anlagen im Steinbruch in maximalem Betriebszustand sind.

Das Ergebnis bestätigt den städteregionalen Umweltdezernenten Uwe Zink: „Ich habe zwar für die Einwände der Betroffenen größtes Verständnis, bin aber jetzt froh, dass belastbare Fakten auf dem Tisch liegen. Es hat sich herausgestellt, dass die vom Steinbruch ausgehenden Lärmemmissionen zulässig sind.“

Alle genehmigten Maschinen und Gerätschaften der Steinbruch-Betreiberfirma BSR wurden in Anwesenheit von Mitarbeitern des Umweltamtes in Betrieb genommen. Auf diese Weise konnte der maximale Betriebszustand im Steinbruch gemessen werden. Dazu trugen auch die für eine Messung notwendigen Witterungsverhältnisse bei.

Begleitet wurde die Messung auch von der Bürgerinitiative „Rettet das Münsterländchen“ sowie von externen Experten, die die Bürgerinitiative hinzugezogen hatte. Der Messbericht wurde an alle Beteiligten verschickt und soll im Januar im Haus der Städteregion mit den Betroffenen noch einmal ausführlich besprochen werden.

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