Der Seriensieger ist auch diesmal nicht zu stoppen

Von: Günther Severens
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So sehen (Serien-)Sieger aus: Die Alten Herren des SV Breinig sind nach einem spannenden Kampf gegen die SG Atsch zum wiederholten Mal Stadtmeister in der Halle. Foto: G. Severens

Stolberg. Altherren-Fußball hat einen ganz eigenen Charakter, der sich doch stark vom Seniorenfußball unterscheidet. Das war auch bei der Altherren-Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in der Sporthalle Stefanstraße in Breinig nicht viel anders.

Nur hat der Hallenfußball-Stadtmeister der vergangenen Jahre, SV Breinig, einen besonderen Vorteil, verfügt er doch über eine Mannschaft, die lange zusammengewachsen ist.

So kam auch bei diesem Wettbewerb der SV Breinig nach einem hart geführten, aber äußerst spannenden Endspiel gegen die SG Atsch zu einem 4:3-Sieg und durfte den neu geschaffenen Sparkassen-Wanderpokal vom Obmann der Alten Herren im Stadtsportverband, Reimund Braun, in Empfang nehmen, der mit dem Breiniger Zweigstellenleiter, Rolf Küpper, die Siegerehrung durchführte. Für einen reibungslosen Verlauf des Turniers hatte Abteilungsleiter Wolfgang Eisenbeis gesorgt.

In der Vorrunde, die von neun Mannschaften in drei Gruppen bestritten wurde, setzte sich in Gruppe 1 Columbia Stolberg vor GW Mausbach und VfL Vichttal durch. In Gruppe 2 hatte sich die SG Atsch gegen den TSV Donnerberg und Adler Büsbach behauptet.

Keine Schwierigkeiten hatte der SV Breinig in Gruppe 3, um den VfR Venwegen und die SG Werth/Gressenich auf die Plätze zu verweisen. In den Spielen um Platz 7 bis 9 setzte sich schließlich die SG Werth/Gressenich vor dem VfL Vichttal und dem FC Adler Büsbach durch. Den vierten Platz sicherte sich in den Spielen bis Platz 6 der VfR Venwegen vor dem TSV Donnerberg und GW Mausbach.

Äußerst interessante Partien sahen die Zuschauer dann in der Endrunde. Zunächst konnte die SG Atsch gegen Columbia einen 4:2-Sieg landen. Überraschend gelang es dann den Columbianern, dem SV Breinig nach einem 1:3 Rückstand noch ein 3:3 abzuringen. Das brachte den noch amtierenden Meister in Verlegenheit, musste er doch das Spiel gegen die Atscher unbedingt gewinnen, da bei einem Remis die SG als Stadtmeister hervorgegangen wäre.

In diesem Spiel schenkten sich beide Mannschaften nichts. Nach einem Foul nutzten die Atscher einen Neunmeter zur Führung. Dann drehte Breinig die Partie zum 2:1. Nach dem Ausgleich kamen die Atscher in einer Phase, als Breinig in Unterzahl spielte, zur Führung.

Doch dann fehlte den Atschern die Konzentration und letztlich ging Breinig mit 4:3 Toren als Sieger hervor. Alleine das Endspiel war eine Werbung für die Oldies, die sich wohl sicher sein können, dass der Sponsor Sparkasse erhalten bleibt.
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