Der Mühlener Bahnhof wird Thema im Ratssaal

Von: slg
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Stolberg. Wie sieht es mit der Entwicklung der Talachse Innenstadt in Stolberg aus, und wie mit der Stadtentwicklung im Allgemeinen?

Der städtische Ausschuss für Stadtentwicklung, Verkehr und Umwelt tritt am Mittwoch, 24. August, im Ratssaal des Stolberger Rathauses zu seiner nächsten öffentlichen Sitzung zusammen. Stolberg möchte den Bereich rund um den Mühlener Bahnhof aufwerten.

Das ist Bestandteil des Entwicklungskonzepts Talachse Innenstadt. Die Gesamtmaßnahme, zu der beispielsweise auch die Erneuerung des Bastinsweihers und des Kaiserplatzes gehören, werden vom Land und vom Bund finanziell gefördert. Ziel ist es, die Stolberger Innenstadt nachhaltig zu stärken. Der Ausschuss beschäftigt sich in diesem Zusammenhang nun mit einem Planerworkshop, der Anfang Juli im Museum Zinkhütter Hof stattgefunden hat.

Gestalterischer Brückenschlag

Die Teilnehmer dieses Workshops haben unter anderem festgehalten, dass der Mühlener Bahnhof die „Qualität“ des neugestalteten Bastinsweihers und der Rathausstraße aufnehmen soll. Das geht aus der Vorlage der Ausschusssitzung hervor.

Der Mühlener Bahnhof soll, so schlagen es die Planer vor, ein „lebendiger“ Ort werden, unter Berücksichtigung von Sicherheitsempfinden für Anwohner und Bahnfahrer, und der Atmosphäre. Wer mit der Bahn hier ankommt, soll sich wohlfühlen. Eine Herausforderung wird darin gesehen, einen gestalterischen Brückenschlag in Richtung Bastinsweiher zu schaffen – und das bei einem schmalen Budget.

Im nächsten Schritt sollen Planungsbüros die Ideen ausarbeiten und ihre Ergebnisse der Stadtverwaltung vorlegen.

Auch mit mehreren Baustellen beschäftigt sich der Ausschuss am kommenden Mittwoch, unter anderem mit der Sebastianusstraße in Atsch. Weil an der Stelle eine Querungshilfe gebaut wird, muss der stationäre Blitzer demontiert werden, ebenso der dazugehörige Stromkasten.

Durch die Baumaßnahme werde ebenfalls die Sensorik der Anlage im Straßenkörper beschädigt, heißt es in der Vorlage der Stadtverwaltung. Ob der Blitzer jedoch dauerhaft aus dem Verkehr gezogen wird, steht noch nicht fest: Da haben auch das Polizeiprädisium Aachen und die Städteregion mitzureden.

Ferner wird der Ausschuss entscheiden, ob auf der Straße Lamersiefen im Stadtteil Schevenhütte Tempo 30 eingeführt wird. Das hatte die Stolberger SPD-Fraktion im April beantragt. Grund dafür ist, dass viele Autos und Motorräder aus dem Wald kommend zu schnell in die Ortschaft einfahren. Das kann für Radfahrer, Fußgänger und Anwohner gefährlich sein.

Beginn der Ausschusssitzung am Mittwoch ist um 18 Uhr.

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