Der Kreisverkehr Nachtigällchen wird bis Ende April fertig

Von: Jürgen Lange
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Weil die Sperrung der Kurt-Schumacher-Straße an Nachtigällchen aufrecht erhalten bleibt, kann der Kreisverkehr bis Ende April fertiggestellt sein. Weitere Einschränkungen in Richtung Mausbach bringen im Anschluss der Bau eines Regenwasserbeckens und die Erneuerung der Brücke mit sich. Foto: J. Lange
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Nach Karneval wird die Baustelle am Büsbacher Marienheim auf eine Fahrspur der Bischofstraße ausgeweitet. Dann gilt dort eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Finkensiefstraße. Foto: J. Lange

Stolberg. Der Kreisverkehr Nachtigällchen wird wesentlich früher vollendet als geplant. Bereits Ende April sollen die Arbeiten an der eigentlichen Kreisverkehrsanlage abgeschlossen sein können, bestätigte Arnd Meyer am Freitag auf Anfrage unserer Zeitung.

Ermöglicht wird das zügige Tempo dadurch, dass die Kurt-Schumacher-Straße bis zur Vichtbachbrücke weiterhin für den Verkehr gesperrt bleibt, erläuterte der Projektleiter des Landesbetriebs Straßenbau.

Das hat nicht nur für das Projekt Nachtigällchen Vorteile, sondern auch für die Vorbereitung des Baus eines Regenwasserklärbeckens unter der Fahrbahn dieser Landesstraße 12: Es wird zwischen Kreisverkehr und Brücke 17 Meter lang, 6,5 Meter breit und 5 Meter tief sein sowie vor Ort aus Beton gegossen. Die eigentlichen Arbeiten dazu sollen direkt im Anschluss an die Fertigstellung des Kreisverkehrs beginnen und bis Ende Juni andauern. In dieser Phase geplant ist eine Verkehrsregelung mit Baustellenampeln auf der Landesstraße 12.

Tunnel wird nachts gesperrt

Um die Beeinträchtigungen des Verkehrs zu komprimieren ist angedacht, direkt im Anschluss den Neubau der Vichtbachbrücke vorzunehmen. Die Bauzeit wird mit rund neun Monaten kalkuliert. Die Ausschreibung der Arbeiten soll in Kürze erfolgen. Dann präsentiert sich dieser Abschnitt der Landesstraße 12 wie aus einem Guss im Februar nächsten Jahres.

Der Kreisverkehr selbst ist nahezu fertiggestellt; erforderlich sind noch Arbeiten in den Einmündungsbereichen der übrigen Landesstraßen. Bei gutem Wetter sollen in einigen Wochen die Fahrbahn-Decken an Wochenenden aufgebracht werden. Dazu zählt auch die Sanierung der Zweifaller Straße bis zur Brücke Bernhardshammer.

Darüber hinaus wird nach Karneval vom 10. bis 19. März nachts der Tunnel der Europastraße werktags zwischen 19 und 5 Uhr gesperrt. Dies ist erforderlich, um die Fahrbahnnägel der Landesstraße 238 zu erneuern. Außerdem erneuert das Technische Betriebsamt die Kanaleinläufe im Tunnelbereich.

Ebenfalls nach Karneval wird in Büsbach die Verkehrsführung auf der Bischofstraße geändert. Dies ist erforderlich aufgrund des zwei Jahre währenden Um- und Neubaus des Marienheims – auch zur Sicherung der Fußwege zur Grundschule und zur Kindertagesstätte. Im Bereich der Baustelle wird der Verkehr dann als Einbahnstraße in Richtung Finkensiefstraße geführt; diese Regelung gilt dann zunächst für sechs Monate, erklärte.

Den Beginn der Arbeiten zur Verkehrssicherung auf der oberen Sebastianus­straße (Landesstraße 236) im Rahmen des Radwegeausbaus erwartet der Landesbetrieb für September. Derzeit läuft die Abstimmung mit den Versorgungsträgern, die in diesem Rahmen ebenfalls auf der Sebastianusstraße tätig werden wollen. Mit dem Bau des kombinierten Rad- und Fußwegs seien zum Beispiel durch Querungshilfen auch geschwindigkeitsreduzierende Effekte verbunden werden. Es wird erwartet, dass die Zahl der aktuell rund 5500 Fahrzeuge auf der Landesstraße 236 im Tagesschnitt mit dem Bau eines Autobahnanschlusses bei Eilendorf auf 13.000 ansteigen wird – davon etwa 780 Schwerlastfahrzeuge.

Weiterhin ein Thema ist auch die Begrenzung der Geschwindigkeit in der Ortsdurchfahrt Breinigerberg in Höhe der alten Schule auf der Landesstraße 12. Entgegen der Empfehlungen von Landesbetrieb, Polizei und Städteregion hatte die Stadt dort 30 km/h angeordnet. Die angerufene Bezirksregierung hatte auf die Zuständigkeit der Städteregion verwiesen. Dort zeigt man sich bemüht die Sachlage zeitnah zu klären. „Wir haben den Landesbetrieb und die Polizei noch einmal um eine Stellungnahme gebeten“, so Pressesprecher Detlef Funken auf Anfrage.

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