Stolberg/Kornelimünster - Der „King des Swing” lebt an Muttertag auf

Der „King des Swing” lebt an Muttertag auf

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Saxophonist Heribert Leuchter
Saxophonist Heribert Leuchter und Schlagzeuger Steffen Thormählen sind Eckpfeiler der Formation „Swing.it”.

Stolberg/Kornelimünster. Sie ist eine Veranstaltung mit langjähriger, schöner Tradition: die Jazz-Matinee der Kultur-Initiative Kornelimünster (KIK). Der Termin steht schon von Beginn dieser musikalischen Reihe an im Jahre 1998 fest: immer am „Muttertag” im Mai.

In diesem Jahr ist es der Sonntag, 13. Mai, wenn das beliebte Highlight bereits zum 15. Mal und wie immer in der Alten Brauerei in Kornelimünster, Napoleonsberg 102-104, von 11 bis 14 Uhr über die Bühne gehen wird.

Das Open-Air-Ereignis - bei Regenwetter bietet ein schützendes Dach Unterschlupf - hat sich zu einem beliebten Treffpunkt für die Menschen im gesamten Aachener Südraum und auch weit darüber hinaus entwickelt. Und nicht nur sie profitieren von dem musikalischen - und auch kulinarischen - Angebot: Vielmehr wird ein Teil des Erlöses wie gewohnt der Aktion „Menschen helfen Menschen” unserer Zeitung zur Verfügung gestellt. Auf Einladung der KIK präsentiert sich diesmal im Wonnemonat Mai die Aachener Band „Swing.it”. In ihrem Repertoire hat sie dabei die Musik von Benny Goodman, dem „King of Swing”. Die Besetzung: Band-Leader Heribert Leuchter am Saxophon, Gero Körner am Piano, Manni Hilgers am Kontrabass und „Lokalmatator” Steffen Thormählen am Schlagzeug. Als Gastmusiker spielt Johannes Flamm mit seiner Klarinette auf.

Einige der bekanntesten Jazzmusiker wurden vom Publikum mit „Adelstiteln” bedacht. So gab es einen Count, den Duke und einen Earl. Aber es gab nur einen King: Und das war Benny Goodman, der „King of Swing”.
Schon als Teenager hatte er sich einen Namen als Klarinettist gemacht. Mit 25 Jahren gründete er seine erste Big-Band und landete einen ersten Nummer-1-Hit-Erfolg. Spätestens jedoch seit dem kaltschnäuzigen Coup mit seinem Big-Band-Konzert 1938 in der New Yorker Carnegie Hall wurde er über Nacht berühmt.

Dieses legendäre Konzert mit dem späteren Welthit „Sing, Sing, Sing” war zugleich der Startschuss für eine Serie von enorm erfolgreichen Plattenaufnahmen. Jazzgeschichte hat er mit seinem Sextett geschrieben, eine regelrechte Allstar-Band, in dem neben ihm der Vibraphonist Lionel Hampton, Gitarrist Charlie Christian und Gene Krupa am Schlagzeug den prägenden Sound lieferten. Der „King of Swing” wurde zum Namenspatron für eine ganze Ära. Mit seinem furiosen und doch so eleganten Klarinettenspiel setzte er Maßstäbe für dieses Instrument, die bis heute gültig sind. Beim Konzert in der Alten Brauerei werden auch seine bekannten Kompositionen wie „Dont be that way” und „Stompin at the Savoy” zu hören sein. Die Formation „Swing.it” hatte bereits im vergangenen Jahr mit ihrer fulminanten Hommage an Benny Goodman im Aachener Grenzlandtheater für Furore gesorgt.
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