Denkmal-Tag: Friedrich Holtz plaudert über Industriegeschichte

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Selbst gerösteter Kaffee und jede Menge Information bietet Friedrich Holtz am Denkmaltag im Torburg-Museum.

Stolberg. In entspannter und lockerer Atmosphäre wird in der Kaffeestube des Museums in der Torburg, auf Wunsch auch bei im Museum geröstetem Kaffee und selbst gebackenem Kuchen, über die Entwicklung der Industrie des Stolberger Raums im 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts erzählt.

Während der Öffnungszeiten, 14 bis 18 Uhr, am Sonntag, 13. September, dem „Tag des offenen Denkmals“, erwartet der Editor des Stolberger Alphabets der Heimatkunde Friedrich Holtz interessierte Gäste, die sich vom Motto „Industrie, Technik, Handwerk“ der deutschlandweiten Veranstaltung sowie von der frühindustriellen Entwicklung unserer Kupferstadt faszinieren lassen.

Nächstes großes Highlight wird die Ausstellung „Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift, allein die Dosis macht‘s, dass ein Ding kein Gift sei“ (Paracelsus 1493 - 1541) – zu sehen ab 21. November bis zum 10. Januar, jeweils samstags und sonntags von 14 bis 19 Uhr im Museum in der Torburg.

Apotheker Hartmut Kleis zeigt in seiner Ausstellung medizinische und pharmazeutische Gerätschaften, die für die Menschen der damaligen Zeit unerlässlich für Diagnose oder Therapie ihrer Krankheiten waren: Klistierspritzen, Messer für den Aderlass, die Reiseapotheke in Altarform, die Wärmeflasche aus Zinn für die Babyflasche, Instrumentenkoffer eingesetzt im 1. Weltkrieg, die Opiumwaage in Geigenform, die Hebammentasche der 20er Jahre, Flachmeißel und Skalpelle zum Durchtrennen von Knochen oder Gewebe, Archibalds Tablettenapparat von 1879, Oblatenverschlussapparate um 1900, den Induktionsapparat mit Handkurbel für die Elektrotherapie, Mensuren, Waagen und Gewichtssätze... Die Ausstellung und der Anzahl der Objekte überraschen in ihrer Vielfalt.

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