Den „Leopard” in Aktion erlebt

Von: abd
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Stolberg. Lauter Maschinenlärm ist alltäglich auf dem Gelände der Donnerberg-Kaserne zwischen Eschweiler und Stolberg. Doch wer arbeitet dort eigentlich? Und was wird dort gemacht? Diese und noch viele andere Fragen stellten auch die Besucher des Donnerberger Sommerfestes.

Zur Eröffnung des Festes wurde ein Feldgottesdienst gefeiert. Dieser wurde von der evangelischen Pfarrerin Sabine Grieße zelebriert. Eine Konfirmandengruppe aus Eschweiler nutzte die Gelegenheit, um einmal einen Gottesdienst der ganz anderen Art kennenzulernen.

Im Anschluss daran konnte man das Gelände der Kaserne erkunden. Hier gab es einiges zu entdecken: Im Mungo und im Dingo, zwei Patrouillen- bzw. Transportfahrzeugen der Bundeswehr, machten die Gäste eine Rundfahrt. In Simulatoren konnten die Besucher an Schießübungen teilnehmen. In mehreren Vorführungen stellten die Soldaten einen Leopard-Panzer vor.

Instandhaltung der Geräte

Aufgabe der Soldaten in der Donnerberg-Kaserne ist die Instandhaltung des technischen Geräts. Fahrzeuge werden auseinander genommen und wieder zusammengebaut.

Mehrere hundert Simulatoren gibt es auf dem Kasernengelände. Dort können mögliche Fehler in die Maschinen eingebaut werden, die von den Auszubildenden erkannt und behoben werden müssen. Bei den Jugendlichen war beim Sommerfest das Kistenklettern besonders beliebt. Die Hüpfburg musste sich bei so einer Attraktion hinten anstellen.

„Gemeinschaft” wird bei den Soldaten groß geschrieben. Wer es also lieber etwas gemütlicher mochte, verbrachte seine Zeit in der Cafeteria oder am Grillstand. Für die musikalische Unterhaltung sorgte den ganzen Tag über ein DJ. Die Band „Vleijth 53” heizte am Abend mit Livemusik die Stimmung an.

Oberstleutnant und Kasernenkommandant Jürgen Eugen Werner und Oberleutnant Andreas May organisierten das Sommerfest. Sie wollten etwas von der Arbeit der Kasernenmitarbeiter an die Öffentlichkeit weitergeben und freuten sich sehr über das große Interesse der zahlreichen Besucher.
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