Stolberg - Den höchsten Standard gibts in Stolberg

Den höchsten Standard gibts in Stolberg

Von: Nicola Gottfroh
Letzte Aktualisierung:
Pflege und Service Hand in Han
Pflege und Service Hand in Hand: Serviceleiterin Ute Rentmeister und Krankenpflegerin Sabine Brauers weisen die Service-Mitarbeiterinnen Ingrid Werner und Marita Werner ein und zeigen, welche Besonderheiten beachtet werden müssen. Fotos 2: N. Gottfroh Foto: Gottfroh

Stolberg. Wenn man sich in einer Umgebung wohlfühlt, dann ist das gut für die Gesundheit. Und wenn man sich im Krankenhaus fast wie zu Hause fühlt, dann wird man schneller wieder gesund. Davon sind zumindest die Verantwortlichen im Bethlehem-Gesundheitszentrum überzeugt.

Aus diesem Grund wurden im Rahmen der mehrjährigen Modernisierungsmaßnahmen im Krankenhaus auch die Patientenzimmer auf sämtlichen Stationen erneuert. „Uns ist es wichtig, den Patienten den Aufenthalt im Bethlehem-Gesundheitszentrum so angenehm wie möglich zu machen. Deshalb haben wir die Räume zum einen vergrößert und den Standard in den normalen Zimmern deutlich angehoben”, sagt Wolfgang Weber, Pressesprecher des Hospitals.

Das mehrjährige Modernisierungs- und Bauprojekt am Krankenhaus unter der Leitung von Hans Fräger hat insgesamt rund 12 Millionen Euro gekostet. „1,5 Millionen Euro sind darüber hinaus in die Erneuerung der Privatstation geflossen”, nennt Projektleiter Hans Fräger konkrete Zahlen. „Weil der Standard für die Kassenpatienten erhöht wurde, musste auch den Privatpatienten etwas mehr geboten werden”, erklärt Weber, während er stolz durch die neue, im Dezember in Betrieb genommene Privatpatientenstation B3 mit den 19 neuen Einzelzimmern führt. „Die Station und die Zimmer haben nun eher den Charakter eines Hotels als den eines Krankenhauses”, sagt Weber und zeigt wie zum Beweis den Aufenthaltsbereich für Patienten, der mehr aussieht wie eine schicke Cocktailbar und weniger wie ein schnöder Aufenthaltsraum im Krankenhaus. Wer Besuch von Freunden und Verwandten bekommt, kann sich dorthin zurückziehen, einen Cappuccino an dem modernen Kaffeeautomaten „zapfen” und sich in die modernen Loungemöbel fläzen. Selbst die Beleuchtung folgt in diesem Raum - wie auch in allen anderen Zimmern und dem Flur der Station - einem eigenen, ausgewogenen Konzept.

Doch nicht nur der Gemeinschaftsraum, sondern auch die Zimmer, in denen die Patienten schnell gesund werden sollen, werden Menschen mit gehobenen Ansprüchen an Wohnambiente gerecht: Die Möbel und die Dekoration ist wie im Vier- oder Fünf-Sterne-Hotel. Allein die Versorgungssäule für die medizinische Versorgung - jedes Zimmer auf der neuen Station ist mit Sauerstoff ausgestattet - erinnert noch daran, dass man sich in einem Krankenhaus befindet. Schreibtisch und Sofa bzw. Lesesessel laden zum Entspannen ein. „Bei der Einrichtung haben wir auf Erdtöne und eine mediterrane Einrichtung gesetzt”, erklärt Weber. „Damit überhaupt nicht erst das Krankenhausgefühl aufkommt, hat jedes Zimmer darüber hinaus einen individuellen Anstrich erhalten. Die Bäder sind mit Mosaiken und Malereien des Aachener Künstlers Hans Wittl geschmückt”, so Weber. Und nicht nur beim Mobiliar hat sich das Krankenhaus einige Raffinessen einfallen lassen. Auch die technische Ausstattung der Zimmer hat einiges zu bieten: Wer von Langeweile geplagt wird, hat die Möglichkeit, sich vom Programm des riesigen Flachbildfernsehers berieseln zu lassen oder an der Spielkonsole die Zeit totzuschlagen. Und natürlich haben die Patienten die Möglichkeit, sich über W-LAN ins Internet einzuklinken.

Das neue Ambiente des Bethlehem-Gesundheitszentrums ist etwas ganz Besonderes: Das hat auch der Verband der privaten Krankenversicherer erkannt. „Der Verband zählt unser Haus zu den Top-3-Kliniken in Deutschland. So einen hohen Standard wie hier bieten in Deutschland nur noch zwei Privatkliniken”, so Weber.

Und weil zum Wohlbefinden nicht nur die Ausstattung eines Domizils, sondern auch gute Behandlung beiträgt, wird auch das Thema Service wie in einem guten Hotel im Bethlehem-Gesundheitszentrum großgeschrieben. „Neben dem Pflegepersonal, das sich wie bei allen anderen Patienten um die bestmögliche Pflege - und zwar ausschließlich die Pfleger - der Patienten kümmert, gibt es bei uns Servicekräfte”, sagt Wolfgang Weber. Kopf der Service-Einheit ist Ute Rentmeister.

Die gelernte Hotelfachfrau, die zwölf Jahre Berufserfahrung im Hotel gesammelt hat, leitet ein zehnköpfiges Team. Zu erkennen sind alle an ihren roten Westen. Zwischen 8 und 19.30 Uhr sorgen Rentmeister und ihre Mitarbeiterinnen dafür, dass es den Patienten an nichts fehlt. „Wir sind für die großen und kleinen Dinge jenseits von Medizin und Pflege zuständig. Man könnte sagen: Wir nehmen den Patienten viele Wünsche ab”, erklärt Rentmeister ihren Job. Das Service-Team sorgt zum Beispiel dafür, dass der Patient sein Lieblingsgetränk in der zimmereigenen Minibar findet. Aber auch „Botengänge” übernehmen die Servicekräfte: „Wenn ein Patient nun seine Lieblingspastete von seinem Stolberger Lieblingsmetzger haben möchte, dann besorgen wir ihm die”, so Rentmeister. „Der Service ist kostenlos - nur die Pastete selbst müsste der Patient zahlen.” Durch die Arbeit der Service-Kräfte können sich die Pfleger ganz und gar auf ihren eigentlichen Job, das Pflegen, konzentrieren.

Trotz der besonderen Highlights auf der Privatstation seien medizinische und pflegerische Leistungen im gesamten Haus und auf allen Stationen für Kassen und Privatpatienten gleich - mit Ausnahme der Chefarztbehandlung, betont Wolfgang Weber. „Die pflegerische und medizinische Leistung auf der Station B3 sind nicht besser als auf den anderen Stationen. Was das angeht, erhalten alle Patienten im Bethlehem-Gesundheitszentrum den gleichen Service”, so Weber.
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