Den „Füerpitt“ besser in den Fokus rücken

Von: dim
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Mitglieder der IG Münsterbuscher Vereine und Bürger beratschlagen eine mögliche Umgestaltung der Heinz-Kamps-Platzes, die in einer Planungsgruppe konkret erarbeitet werden sollen. Foto: IG Münsterbusch

Stolberg-Münsterbusch. Der Wunsch der Bürger und der Interessengemeinschaft Münsterbuscher Vereine ist klar: Wenn im kommenden Jahr die Prämienstraße saniert wird, soll auch der Heinz-Kamps-Platz vor dem Jugendheim in den Umbau mit eingebunden werden.

„Der Platz soll attraktiver werden und als Mittelpunkt Münsterbuschs besser zur Geltung kommen“, fasst Willi Reidler von der IG zusammen, worüber Bürger, IG-Mitglieder und Teilnehmer eines Ortsteilspaziergangs der CDU sich einig sind.

Doch darüber, wie dies konkret erfolgen könnte, gebe es mehrere überlegenswerte Ansätze, beschreibt Bernd Stickeler von der Münsterbuscher IG: „Deshalb wollen wir uns nach den Sommerferien in einer Planungsgruppe zusammensetzen.“

In dieser sollen Ideen und Anregungen der Bürgergesammelt und gebündelt werden, damit die skizzierten Vorstellungen der Münsterbuscher dann der Stadtverwaltung übergeben werden können. Innerhalb der Planungsgruppe sollen die Meinungen der Bürger sondiert werden, denn erste Gedankenspiele waren durchaus unterschiedlich.

Fragen über Fragen

Soll das 1991 errichtete Kunstwerk die „Zinkschmelzer“ von Prof. Karl-Henning Seemann zentraler auf dem Platz am Rande von Jugendheim und Grundschule positioniert werden, oder reicht es aus, mittels verstärktem Baumschnitt die Sicht auf die im Volksmund „Füerpitt“ genannte Bronzeskulptur zu verbessern? Soll der Grünstreifen, der den Heinz-Kamps-Platz von der Prämienstraße trennt, vergrößert oder verkleinert werden?

Wie können die „Stolperfallen“ – die erhöhten Umrandungen der Lichtschächte am Bürgerhaus – beseitigt werden? Können neue Bänke mit Rückenlehnen oder eine teilweise neue Pflasterung den Platz aufwerten, und steht die Maibaumstange am richtigen Ort?

Auf diese und noch viele Fragen mehr will die IG Münsterbuscher Vereine in der Planungsgruppe zuerst gemeinsam mit den Bürgern Antworten finden und die Ergebnisse mit Unterstützung des Arbeitskreises Stadtentwicklung der Christdemokraten der Verwaltung präsentieren.

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