Stolberg - „De Karamba Männcher“ gehen auf Abschiedstour

„De Karamba Männcher“ gehen auf Abschiedstour

Von: Dirk Müller
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Stimmungsvolles Konzert: „De Karamba Männcher“ (v.l.) Manni Kern, Bernie Pauls, Dirk Lüdtke und Hardy Pauls konnten sich auch bei ihrem Ausstand im „Postwagen“ voll und ganz auf ihre Fans verlassen. Foto: Dirk Müller

Stolberg. Sie sind absolute Stimmungsgaranten, echte Kupferstädter Originale, im Karneval ebenso zu Hause wie auf allen möglichen Feiern im gesamten Jahr. Als Stolbergs älteste aktive Mundartband haben „De Karamba Männcher“ schon auf großen Bühnen vor mehr als 3000 Zuhörern gespielt, waren bei der närrischen Hitparade im Fernsehen zu bestaunen, gestalteten Vorprogramme von Größen wie „Brings“, „De Höhner“, „Paveier“ oder „Klüngelköpp“.

Ihrer Heimat Stolberg waren „De Karamba Männcher“ dabei stets treu und gaben in der Kupferstadt unzählige Konzerte in fast 33 Jahren. Doch jetzt ist Schluss: Die „Karambas“ lösen die Band auf.

Ganz nah am Publikum

Und getreu dem Motto „zu Hause ist es am schönsten“, zelebrieren die Musiker das Ende der Kultband als stimmungsvollen Abschied von Freunden und Fans in Stolberg. In mehreren Etappen, von denen eine jetzt bei der „Kneipen-Abschiedstour“ die Gaststätte „Postwagen“ war. „Ein für uns regelrecht historischer Ort, an dem wir manches Liedchen zum Besten gegeben haben. Konzerte in Kneipen sind immer ein besonderes Erlebnis, weil du als Musiker ganz nah dran am Publikum bist“, beschrieb Manni Kern, der es wissen muss.

Kern ist schließlich ein Mann der ersten Stunde, war schon 1985 mit von der schwungvollen Mundart-Partie, als „De Karamba Männcher“ ihren ersten Auftritt absolvierten. Aus drei Konzerten im Gründungsjahr wurden zu Hochzeiten des Karnevals bis zu 120 Auftritte jährlich.

Unvergessen wird nicht nur dem Publikum, sondern wohl auch den „Karamba Männcher“ das jüngste Konzert „Tschüss, Postwagen“ bleiben. Dicht gedrängt feierten die Gäste begeistert in der Altstadtkneipe, und viele der Zuhörer gaben sich als wahre Fans der „Karambas“ zu erkennen, indem sie in den Bandfarben Blau und Gelb gekleidet in den „Postwagen“ gekommen waren.

Dementsprechend liefen Bernie Pauls (Gesang, „Quetsch“), Dirk Lüdtke (Gitarre, Gesang), Hardy Pauls (Bass, Gesang) und Manni Kern (Trömmelche, Gesang) zur Hochform auf.

Die unnachahmliche Mischung verschiedener Musikstile gepaart mit oft humorvollen Mundarttexten kam wieder einmal bestens beim gut gelaunten Publikum an, und schon bald bebte der „Postwagen“.

Wer sich dieses Konzert entgehen ließ, hatte wirklich was verpasst, bekommt aber noch Gelegenheit, „De Karamba Männcher“ live zu erleben. Etwa bei der Sessionseröffnung der KG Kupferstädter Kameraden am Samstag, 4. November, im Franziskuskeller, (Beginn 20 Uhr).

Die letzten Auftritte

Weitere Auftritte im Rahmen närrischer Veranstaltungen stehen an bei der Prinzenvorstellung des Stolberger Karnevalskomitees am Freitag, 10. November, im Jugendheim Münsterbusch (Beginn 19.30 Uhr) und bei der Sessionseröffnung der KG Fidele Zunfthäre am Samstag, 18. November, im Ökumenischen Gemeindezentrum Frankental (Beginn 19 Uhr).

Das definitiv letzte Konzert der „Karamba Männcher“ findet dann in einer „Traditionskaschemme“ statt, wenn die Band am Samstag, 9. Dezember, in der „Alten Brennerei“ unter dem Motto „Et letzte Leedche“ aufspielt.

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